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Panorama Berlin-Mitte
© Getty Images, Foto: bluejayphoto

24 Stunden in Berlin: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Vom Brandenburger Tor bis zum Fernsehturm

Sie wollen einen Tag in der deutschen Hauptstadt verbringen? Zugegeben, 24 Stunden sind zu wenig, um die ganze Stadt mit ihren vielen Kiezen und Denkmälern zu erkunden. Aber wir haben ein Programm zusammengestellt, bei dem Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Herzen der Stadt erleben. Lernen Sie Berlin und seine spannende Geschichte bei einem Spaziergang durch das Regierungsviertel, einem Mittagessen am Potsdamer Platz und einer Tour rund um den Prachtboulevard Unter den Linden kennen!

Vormittags: Zwischen Politikbetrieb und Geschichte

Die Berliner Sehenswürdigkeit Brandenburger Tor im Sonnenlicht
Brandenburger Tor in Berlin © visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Starten Sie Ihren Tag in Berlin mit einem der Wahrzeichen der Stadt: dem Brandenburger Tor. Spazieren Sie vom Pariser Platz aus durch den Bogen und tauchen Sie direkt in die Geschichte der geteilten Metropole ein. Bis zum Mauerfall stand das Tor nämlich direkt an der Grenze und war somit das Sinnbild der Ost-West-Trennung. Nachdem dort aber 1989 Tausende DDR- und BRD-Bürger den Fall der Mauer feierten, gilt es als Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands.

Auch heute noch lässt es sich hier bestens feiern und jubeln: Erleben Sie das Brandenburger Tor zum Beispiel bei der legendären Silvesterparty oder der Fußball-Fanmeile zur WM oder EM.

Weiter geht es zum Reichstag, der ganz in der Nähe liegt. Hier tagt das Parlament, der Deutsche Bundestag. Doch nicht nur Politikern, sondern auch Besuchern steht das imposante Gebäude offen. Besonders an den Wochenenden wird es hier jedoch sehr voll. Deswegen melden Sie sich am besten im Vorhinein auf der Seite des Deutschen Bundestags an, damit Sie auch sicher reinkommen. Und ein Besuch lohnt sich: Von der begehbaren Kuppel aus können Sie den Panoramaausblick über ganz Berlin genießen. Wenn Sie außerdem an einer 90-minütigen Führung durch das Haus teilnehmen wollen, können Sie sich auch dafür auf der Homepage des Bundestags anmelden.

Vom Bundestag aus sind Sie in wenigen Minuten am Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Dieses moderne Denkmal unterscheidet sich von vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Sie treffen hier nämlich kein zentrales Gebäude oder eine Skulptur an. Vielmehr besteht das Mahnmal aus 2.711 unterschiedlich hohen Betonstelen auf einer Fläche von 19.000 Quadratmetern. Sie können die Erinnerungsstätte von allen Seiten aus 24 Stunden am Tag betreten und auf sich wirken lassen. Die Dauerausstellung „Ort der Information“ bietet Ihnen einen vertiefenden Einblick.

Mittags: Kultur erleben vom Potsdamer Platz bis Unter den Linden

Maurreste am Potsdamer Platz in Berlin
Maurreste am Potsdamer Platz © visitBerlin, Foto: Fragasso

Am berühmten Potsdamer Platz pulsiert das Leben. Außerdem gibt es hier viele spannende Restaurants zu entdecken.

Gehen Sie nach der Stärkung weiter auf Erkundungstour durch Berlins Zentrum. Wenn Sie einfach den Prachtboulevard Unter den Linden entlangschlendern, kommen Sie automatisch an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Bode Museum auf der Museumsinsel
© visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Die Museumsinsel ist ein beliebtes Ziel von Berlin-Besuchern. Hier können Sie in fünf verschiedenen Museen die Werke weltberühmter Künstler ansehen und in längst vergangene Kulturen eintauchen.

  • Im Pergamonmuseum wird der antike Orient wieder lebendig. Besuchen Sie das Ischtar-Tor aus Babylon und das Markttor von Milet. Derzeit können Sie wegen Sanierungsarbeiten den berühmten Pergamonaltar nicht besuchen, einen guten Eindruck vermittelt Ihnen aber gleich gegenüber PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi,
  • Das Bode-Museum zeigt Kunstwerke und Ausstellungsstücke aus verschiedenen Epochen. Die Highlights sind die byzantinische Sammlung mit Kunst aus dem 3. bis 15. Jahrhundert, die Skulpturensammlung und das Münzkabinett.
  • Das Neue Museum widmet sich der Kulturgeschichte. 9.000 Objekte aus dem alten Ägypten, der Antike und der Vor- und Frühgeschichte finden hier ihren Platz. Außerdem können Sie im Neuen Museum die berühmte Nofretete-Büste bestaunen.
  • In der Alten Nationalgalerie sehen Sie Gemälde und Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert. Das Museum zeigt Meisterwerke vieler namhafter Maler. Unter ihnen sind zum Beispiel Künstler wie der deutsche Romantiker Caspar David Friedrich und die Franzosen Paul Cézanne und Pierre-Auguste Renoir.
  • Das Alte Museum stellt Werke der alten Griechen, Etrusker und Römer aus. Hier bekommen Sie einen guten Überblick über das Leben und die Kultur in der antiken Welt. Von Kleinkunst über Vasen bis hin zu Schmuck und Skulpturen finden Sie hier jede Menge spannende Objekte.
  • Erst im Juli 2019 wurde außerdem das neue Eingangszentrum, die James-Simon-Galerie, eröffnet. Hier gibt es viele Serviceangebote und Informationen rund um Ihren Besuch. Entworfen hat das eindrucksvolle Gebäude der britische Stararchitekt David Chipperfield.

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Kuppeldaecher des Berliner Doms mit Berliner Fernsehturm
Der Berliner Dom in Berlin Mitte © eyeem, Foto: Reinhard Krull

Ganz in der Nähe der Museumsinsel steht auch der Berliner Dom. Die größte Kirche der Stadt sehen Sie dank ihrer prunkvollen Kuppel schon weit aus der Entfernung. Wenn Sie schon dort sind, sollten Sie sich einen Blick ins reichlich verzierte und geschmückte Innere nicht entgehen lassen. Alle 20 Minuten finden außerdem Führungen im Kirchenraum statt, die bereits im Eintrittspreis enthalten sind.

Aktuell wird an der Straße Unter den Linden auch das Berliner Stadtschloss fertigstellt. Dort wird das Humboldt Forum seine Türen öffnen. Das Museum wird mehrere Dauerausstellungen zeigen. Hier ziehen nicht nur das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst ein, sondern auch die Berlin Ausstellung und das Humboldt Labor.

Weiter geht es zum Roten Rathaus. Der Sitz des Bürgermeisters verdankt seinen Namen den roten Ziegelsteinen an der Außenfassade. Und auch dieser historische Bau empfängt Besucher: Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Direkt an der Straße gelegen ist auch der Bebelplatz. Hier können Sie viele wichtige Gebäude Berlins ansehen, zum Beispiel die Staatsoper Unter den Linden, die St.-Hedwigs-Kathedrale und das Prinzessinnenpalais. Unter dem Platz erinnert ein Denkmal an die Bücherverbrennung.

Konzerthaus Berlin
Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt © Sebastian Runge

Über den Bebelplatz erreichen Sie den Gendarmenmarkt. Im Winter lockt der Weihnachtsmarkt WeihnachtsZauber mit seinen liebevoll geschmückten Buden Besucher und Berliner ins Stadtzentrum. Im Sommer wird die Freitreppe zum Konzerthaus Veranstaltungsort für die beliebte Open-Air-Konzertreihe Classic Open Air.

Abends: Panoramaausblick auf dem Fernsehturm und Abendessen

Blick auf Berlin-Mitte mit Fernsehturm
Berliner Fernsehturm © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Richtung Abend geht es dann noch auf einen Abstecher zum quirligen Alexanderplatz. Hier finden Sie auch ein weiteres Wahrzeichen der Metropole: den Berliner Fernsehturm. Wenn Sie das atemberaubende 360-Grad-Panorama von der sich drehenden Aussichtsplattform erleben wollen, können Sie hier Tickets kaufen.

Mit der Berlin Welcome Card bekommen Sie zusätzlich Rabatt auf den regulären Eintrittspreis.  

Als krönenden Abschluss Ihres Tages sollten Sie sich nun ein leckeres Abendessen gönnen. In wenigen Laufminuten vom Alex sind Sie an den Hackeschen Höfen. Rund um die denkmalgeschützten Hinterhöfe haben sich jede Menge Restaurants angesiedelt. Hier können Sie Speisen aus vielen verschiedenen Kulturen und Ländern ausprobieren.

  • Im ChenChe Teehaus gibt es traditionelle vietnamesische Spezialitäten.
  • Klassisch amerikanische Burger werden im The Sixties Diner in stilechter Atmosphäre serviert.
  • Im Yo Soy können Sie spanische Tapas und Weine genießen.
  • Authentische syrische Küche erwartet Sie im Yarok.

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