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Eine Gruppe vor dem Reichstag Berlin
Reichstag in Berlin © visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Reichstag

Geschichte mit Panoramablick

Das Reichstagsgebäude ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Hauptstadt.

Berlin ist die Stadt, in der deutsche Geschichte geschrieben wird. Wo Sie das am besten nachvollziehen können? Erkunden Sie den Reichstag!

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Den Reichstag kennenlernen – so funktioniert‘s:

Nach vorheriger Anmeldung können Sie den Reichstag auf mehreren Wegen besichtigen:

  • bei einer geführten 90-minütigen Tour mitmachen
  • an einer Plenarsitzung teilnehmen
  • die Reichstagskuppel und die Dachterrasse kostenlos besuchen

 

Die Öffnungszeiten der Reichstagskuppel sind täglich zwischen 8 und 24 Uhr, bis 22 Uhr ist Einlass. Wenn Sie gerne spontan sind, besuchen Sie die Servicestellen beim Berlin-Pavillon. Anmeldungen werden bis zu zwei Stunden vor Ihrem gewünschten Einlass entgegengenommen.

Online-Anmeldung beim Bundestag

Ein kurzes Reinschnuppern oder eine ausführliche Tour – beides ist möglich, aber nur unter vorheriger Anmeldung. Dafür nutzen Sie ganz einfach das Online-Formular und weitere Informationen finden Sie auf bundestag.de.

Unser Tipp: An Wochenenden ist der Reichstag recht gut besucht. Wenn Sie können, wählen Sie besser einen Zeitpunkt unter der Woche.

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Mit dem Schiff vorbei am Regierungsviertel

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Stadtführungen und geführte Touren mit Reichstag

Spazieren Sie durch das Regierungsviertel und lernen Sie mehr über die Berliner Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes in einer Stadtführung.

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Tickets für Bustouren

Tickets für Schifffahrten
Tickets für Schifffahrten © visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Warum bewegte Geschichte? Ein kurzer Überblick

In Berlin sind Sie genau richtig, um die Schauplätze der Geschichte zu entdecken: Der Reichstag ist eine der markantesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands – und hat viel zu erzählen. Kein Wunder also, dass es nicht nur Berlin-Neulinge dorthin zieht. Genauso streifen Berlin-Kenner durch den historischen Bau. Heute kennt jeder den Reichstag als Dreh- und Angelpunkt der deutschen Politik – hier sitzt und berät das Parlament.

Laufen Sie einmal selbst von der Dachterrasse über den spiralförmigen Pfad der gläsernen Kuppel. Hoch oben über Berlin genießen Sie einen fantastischen Panoramablick, während unter Ihnen über das politische Geschehen von Morgen beraten wird.

1884 – das ist das Jahr, in dem der Grundstein für das Reichstagsgebäude gelegt wird. Seine Geschichte beginnt gut zehn Jahre zuvor mit der Gründung des Deutschen Reiches. Die fast 400 Abgeordneten des neuen Parlaments brauchen ein geeignetes Dach über dem Kopf. Ein großes und zugleich würdevolles Gebäude soll her. Architekt Paul Wallot wählt den prunkvollen Stil der italienischen Renaissance. Die markante Kuppel, die Sie heute begehen können, ist auch damals schon geplant – als modernes Highlight aus Glas und Stahl. Ein Hingucker ist sie jedoch nicht für jeden: Kaiser Wilhelm II. kritisiert das Design aufs Schärfste. Nichtsdestotrotz wird der Bau mit der Kuppel im Jahr 1894 fertiggestellt.

Reichstagskuppel in Berlin
Reichstagskuppel in Berlin © visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Sein erstes wichtiges Ereignis erlebt der Reichstag im Jahr 1918: Stellen Sie sich vor, wie damals vom Balkon aus die Weimarer Republik ausgerufen wird. Ein historischer Moment! Dunkle Geschichte schreibt das Parlamentsgebäude 1933. Der Reichstagsbrand zerstört einen Großteil des Baus. Bis heute ranken sich verschiedene Theorien um die Ursache. Ob es wirklich Brandstiftung vonseiten der Kommunisten ist, bleibt im Dunkeln. Der Brand aber markiert die Machtübernahme der Nationalsozialisten. Ein Ende der Zerstörungen ist derweil nicht in Sicht. Der Reichstag wird im Zweiten Weltkrieg bombardiert. Im April 1945 hissen schließlich sowjetische Soldaten die rote Flagge über dem zerstörten Gebäude. Eine bedeutende Symbolhandlung, die den Sieg über das Deutsche Reich markiert.

Bis zur deutschen Wiedervereinigung steht der Reichstag nicht mehr im Mittelpunkt des politischen Interesses. Das Parlament der BRD regiert in Bonn. Der Wiederaufbau in Berlin erfolgt trotzdem. Allerdings zunächst ohne die charakteristische Kuppel – den Kaiser hätte es gefreut. Mit der deutschen Wiedervereinigung beschließt die Bundesregierung im Jahr 1991: Das gesamtdeutsche Parlament soll wieder nach Berlin verlegt werden. Zu diesem Zweck plant die Regierung den Umbau des Reichstagsgebäudes. Ein Architekturwettbewerb wird ausgerufen. Als Auflage gilt es, den alten Stil zu erhalten und mit energiesparenden Maßnahmen zu kombinieren. Sir Norman Foster bekommt den Zuschlag – und entscheidet sich für eine gläserne Kuppel.

Als der Innenausbau in vollem Gange ist, wird das Reichstagsgebäude zum Protagonisten einer beeindruckenden Kunstaktion. Im Sommer 1995 verhüllt silberfarbenes Gewebe das Gebäude komplett. Ein einmaliger Anblick für alle Berliner! Die umstrittene Idee dazu kommt von den Künstlern Christo und Jeanne-Claude. Im Jahr 1999 folgt der Reichstag dann endlich seiner Bestimmung: Der Bundestag zieht in Berlin ein und bleibt bis heute.

Schon gewusst? 5 besondere Details zum Reichstagsgebäude

  • 1945 erobern sowjetische Soldaten voller Stolz den Reichstag. Und das zeigen sie auch: Innerhalb der Gemäuer hinterlassen sie Botschaften in kyrillischer Schrift. Einige davon können Sie sich heute noch anschauen
  • Die Reichstagskuppel ist ein gelungenes Beispiel für ökologische Architektur. Betrachten Sie einmal den Innenraum: Hier sind Spiegel angebracht, die für Sonnenlicht im Plenarsaal sorgen. Die verbrauchte Luft wiederum wird mithilfe einer Düse durch die Kuppel nach außen entlassen.
  • Kunst ist im Reichstag ein großes Thema – neben festinstallierten Werken zeitgenössischer Künstler gibt es auch wechselnde Kunstausstellungen.
  • Sie frühstücken ganz entspannt, während unter Ihnen die Politik von morgen gemacht wird? Durchaus möglich! Auf der Dachterrasse befindet sich das Restaurant Käfer für Besucher. Den Panoramablick über Berlin gibt’s gratis dazu.
  • Berlin ist bekannt für seine unaufgeregte Lässigkeit. Die erleben Sie selbst an einem Hort der Politik: Die Wiese vor dem Parlament ist ein vielgenutzter Fleck zum Picknicken, Sonne tanken und einfach nur Entspannen.

Die Geschichte geht weiter – in unmittelbarer Nähe: Das Regierungsviertel

Der direkte Nachbar des Reichstags ist das Bundeskanzleramt. Aufgrund seiner kastenartigen Bauweise wird es von den Berlinern liebevoll-spöttisch als „Kanzlerwaschmaschine“ bezeichnet. Schnell sind Sie auch beim wohl berühmtesten Wahrzeichen der Hauptstadt. Zum Brandenburger Tor brauchen Sie zu Fuß gerade mal fünf Minuten.
Zwei bedeutende Mahnmale der deutschen Geschichte können Sie ebenfalls besuchen. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besteht aus unterschiedlich großen Betonquadern. Hier wandeln Sie wie durch ein Labyrinth. Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas finden Sie im Tiergarten. Zentrum der Gedenkstätte ist ein runder, flacher Brunnen: ein Symbol der Gleichheit.

Anfahrt zum Reichstag/Bundestag

Einfach unterwegs mit Bus und U-Bahn

Der Reichstag steht in Berlin-Mitte, ganz nahe des Berliner Hauptbahnhofs. Von dort erkennen Sie die markante Kuppel bereits gut. Gehen Sie ruhig zu Fuß, der 10-minütige Spaziergang lohnt sich. Über die Gustav-Heinemann-Brücke überqueren Sie die Spree. Mitten durch den grünen Spreebogenpark geht es dann zum Platz der Republik als Ziel Ihrer Reise. Alternativ bringt Sie die U-Bahn Linie U 55 vom Hauptbahnhof zur Haltestelle Bundestag. Die Fahrt dauert circa vier Minuten.

Letzter Einlass: 22:00

Terrasse + Kuppel: 24.12. ganztätig, 31.12. ab 16h geschlossen.

Kuppel geschlossen: 13.-17.3., 3.-7. 7., 17.-21.7., 9.-13.10.

 

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Öffnungszeiten

Montag 8:00 – 23:59
Dienstag 8:00 – 23:59
Mittwoch 8:00 – 23:59
Donnerstag 8:00 – 23:59
Freitag 8:00 – 23:59
Samstag 8:00 – 23:59
Sonntag 8:00 – 23:59

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