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Statue ohne Kopf im Pergamon Museum in Berlin
Pergamon Museum © visitBerlin, Foto: Günter Steffen

Top-Ausstellungen in Berlin

Bedeutende Kunst aus aller Welt

Berlin bietet  in den kommenden Jahren interessante und faszinierende Ausstellungen: Das Spektrum reicht von Street Art oder antiker chinesischer Malerei bis hin zum Bauhaus, von Banksy oder Martin Luther bis hin zu Pablo Picasso.

Besuchen Sie Berlins Museen und lassen Sie die Kunstwerke auf sich wirken.

Felix Club

The Art Of Banksy (15. Juni 2017 bis 30. November 2017)

Der rätselhafte Banksy ist wohl derzeit der berühmteste Streetart-Künstler. Seine humorvollen, politischen und poetischen Kunstwerke sind mittlerweile weltweit verbreitet. Mehr als 80 Werke mit einem Gesamtwert von mehr als 20 Millionen Pfund werden in der Berliner Ausstellung "The Art of Banksy" gezeigt. Die Werke kommen aus privaten Sammlungen auf der ganzen Welt. Kuratiert von Banksys ehemaligen Manager, Steve Lazarides, präsentiert die Ausstellung die derzeit umfangreichste Sammlung von Banksy-Kunstwerken.

The Art of Banksy, Promo
The Art of Banksy, Promo © Promo: Statu Reklam Hizmetleri Sanayi ve Ticaret A.Ş.

Museum Barberini

Hinter der Maske. Künstler in der DDR (28. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018)

In der DDR hatte selbst die Kunst eine politische Funktion. Die Ausstellung geht der Frage nach, welche Rolle die Künstler im politischen System der DDR einnahmen. In der Ausstellung können Sie anschaulich nachvollziehen, Sie, wie sich Künstler in der DDR zum staatlichen System positionierten. Entweder spielten sie das von der Obrigkeit diktierte Spiel mit oder sie zogen sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück.

Max Beckmann. Welttheater (24. Februar bis 10. Juni 2018)

Max Beckmann (1884–1950) ist einer der prägendsten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts. Erfahren Sie in dieser Ausstellung, wie sehr ihn die Welt des Theaters, des Zirkus und des Varietés fasziniert.

Blick über die Freundschaftsinsel auf das Museum Barberini in Potsdam
Blick über die Freundschaftsinsel auf das Museum Barberini © Helge Mundt

 

Martin-Gropius-Bau

Der Luthereffekt – 500 Jahre Protestantismus in der Welt (12. April bis 5. November 2017)

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt das Deutsche Historische Museum zu einer Weltzeitreise in den Martin-Gropius-Bau ein. Verfolgen Sie, wie sich der Protestantismus über fünf Jahrhunderte und vier Kontinente hinweg entwickelt.
In „Der Luthereffekt“ können Sie nachvollziehen, wie vielfältig der Protestantismus ist, welche Wirkung er über die Jahrhunderte entfaltet – aber auch, welche Konflikte daraus entstehen. Sehen Sie anhand der Geschichte Schwedens, Koreas, Tansanias oder der USA, wie sich der Protestantismus die Menschen und auch sich selbst im Laufe der Jahrhunderte verändert.

© Deutsches Historisches Museum Berlin

 

Regina Schmeken – Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU (29. Juli bis 19. November 2017)

Regina Schmeken fotografiert zwischen 2013 und 2016 die zwölf Tatorte des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund). Die drei rechtsradikalen Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe ermorden insgesamt zehn Personen und verüben zwei Bombenanschläge in Deutschland. Fast alle Opfer sind türkischer Herkunft, sie werden brutal hingerichtet auf dem Boden liegend in ihrem Blut gefunden. Durch die Fotos von Schmeken können Sie sich mit den Orten auseinandersetzen, die auf den ersten Blick keinerlei Spuren einer Gewalttat aufweisen. Mit den großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien schafft es Schmeken eindrucksvoll, das Gedenken an die Ermordeten in den Vordergrund zu rücken.

© Foto: Regina Schmeken

 

Pergamonmuseum

Islamische Kulturen (01.01.2000 bis auf weiteres)

Im Museum für Islamische Kunst können Sie die Kunst der islamischen Völker vom 8. bis ins 19. Jahrhundert betrachten. Die ständige Ausstellung finden Sie im Südflügel des Pergamonmuseums. Die Kunstwerke stammen aus einem Gebiet, das von Spanien bis nach Indien reicht. Erleben Sie u.a. die Steinfassade von Mschatta, die Stuckwände aus Palästen in Samarra, die bemalten Holzfüllungen des Aleppo-Zimmers und die Wandkeramiken als Gebetsnischen aus der Türkei und dem Iran.

Eingang des Pergamon Museum
Eingang des Pergamon Museum © visitBerlin, Foto: René Lichtenstein

Neues Museum

Altes Ägypten (17.Oktober 2009 bis auf weiteres)

Allein die Zahlen sind imposant: Über 2 500 Exponate auf einer Fläche von 3600 Quadratmetern auf drei Etagen. Tauchen Sie ein in die Welt des alten Ägyptens, im Nordflügel des Neuen Museums gelegen. Opferkammern geben einen Eindruck vom Toten- und Götterkult wie vom Alltagsleben der Menschen indieser Zeit. Ein besonderes Highlight ist die Büste der Nofretete im Nordkuppelsaal des Neuen Museums. Sie vermittelt – im Zusammenspiel mit anderen Skulpturen der Ausstellung – einen Eindruck, welches Bild von Menschen und Königen im alten Ägypten vorherrscht.

Neues Museum in Berlin: Ägyptischer Hof
Neues Museum: Ägyptischer Hof © visitBerlin, Foto: Günter Steffen

 

China und Ägypten. Wiegen der Welt 6. Juli 2017 bis 3. Dezember 2017

Nur wenige Kulturen prägten die Menschheit so lange und maßgeblich wie die chinesische und ägyptische Kultur– über viele Jahrtausende hinweg. Gehen Sie auf Zeitreise durch die Epochen beider Zivilisationen und vergleichen Sie Ähnlichkeiten und Unterschiede miteinander. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, viele Exponate aus dem "Reich der Mitte" zu begutachten, die zuvor noch nie in Europa zu sehen waren. Lassen Sie sich von 250 Exponaten durch die Zeit führen, über fünf Jahrtausende hinweg.

© Xuzhou Museum

Museum Berggruen

Picasso und seine Zeit (16.März 2013 bis auf weiteres)

Das Museum Berggruen präsentiert einzigartige Werken von Pablo Picasso, Paul Klee, Henri Matisse und Alberto Giacometti.  Allein Pablo Picasso ist mit mehr als 120 Werken vertreten, darunter finden sich so zentrale Werke wie der „Sitzende Harlekin“ von 1905 aus seiner Rosa Periode, „Der gelbe Pullover“ von 1939 sowie eine eindrückliche Detailstudie für „Les Demoiselles d’Avignon“ ,einem der bedeutendsten Gemälde des 20. Jahrhunderts. Paul Klees Schaffen ist mit 70 Werken nachvollziehbar. Meisterwerke von Cézanne und Braque ergänzen die Sammlung.

Museum Berggrün
Museum Berggrün © visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

 

Gemäldegalerie

MANTEGNA und BELLINI Meister der Renaissance (01.03.2019 bis 30.06.2019)

Sie sind zwei der bedeutendsten Künstler der frühen Renaissance – und Schwager: Andrea Mantegna und Giovanni Bellini. Erfahren Sie, wie sich die beiden engen Vertrauten gegenseitig beeinflussen und zusammen die Frührenaissance prägen. Die Ausstellung stellt die Werke der beiden Maler vergleichend gegenüber. Betrachten Sie in dieser Ausstellung erstmals die vielen Gemälde und Zeichnungen der beiden Renaissancemeister nebeneinander und stellen Sie die vielen Parallelen fest.

© Andrea Mantegna, Die Darbringung Christi im Tempel © Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Christoph Schmidt

 

DHM

1917. Revolution. Russland und Europa (18. Oktober 2017 bis 15. April 2018)

Die Oktoberrevolution in Russland liegt genau 100 Jahre zurück, die Auswirkungen sind bis heute spürbar –auch und vor allemin Berlin.  Wie kommt es 1917 zum Umsturz? Welche Kultur entwickelt sich aus dem Systemwechsel?Welche Auswirkungen hat die Oktoberrevolution auf heutige Konflikte?
Rekapitulieren Sie die Ereignisse von 1917 und verfolgen Sie anhand von Beispielen, wie der Bürgerkrieg in Russland schließlich zur Gründung der Sowjetunion im Jahr 1922 führt. Die Ausstellung veranschaulicht, wie sich die kommunistische Sowjetunion bereits in den 1920er und 1930er Jahren zu einem Staatsmodell entwickelt, das den anderen kapitalistisch geprägten Länder Europas gegenüber steht – ein Vorgeschmack auf den Kalten Krieg.

 

Bauhaus-Archiv

Licht! Fotografie am New Bauhaus Chicago (15. November 2017 bis 5. März 2018)

Bauhaus. Der Begriff steht nicht nur für die Kunstschule, die Walter Gropius 1919 gründet. Sie wird in kürzester Zeit zum Synonym für zeitgemäße Architektur, für modernes Design und für  zeitgenössisches Handwerk. Das Bauhaus prägt Künstler und Gestalter bis heute – nicht nur in Deutschland, sondernweltweit. So auch in den USA, wo László Moholy-Nagy 1937 das New Bauhaus in Chicago gründet. Lehrer wie György Kepes, Harry Callahan, Aaron Siskind und Arthur Siegel prägten die  Hochschule für Design und Fotografie maßgeblich. Fotografien, Filme, Publikationen und Dokumente machen die Experimentierfreude dieser legendären Wirkstätte wieder lebendig.

 

The Feuerle Collection

Zeitgenössische Kunst & Antiquitäten (Oktober 2016 bis auf weiteres)

Schon der Ort der Ausstellung ist außergewöhnlich – und geschichtsträchtig: Für die Sammlung des Kunstberaters Désiré Feuerle baute der britische Architekt John Pawson einen ehemaligen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg um. Zu sehen sind Werke zeitgenössischer Künstler, wie auch antike Exponate aus China oder Südostasien Ein Großteil davon stammt aus der Zeit der großen chinesischen Herrscherhäuser – von der Han Dynastie, die 200 Jahre vor Christus beginnt, bis hin zur Quing-Dynastie, die bis ins 20. Jahrhundert reicht.
auch Die Sammlung stellt den antiken Exponaten Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern wie Christina Iglesias, Adam Fuss, Nobuyoshi Araki, Anish Kapoor, Zeng Fanzhi oder James Lee Byars stehen.

© The Feuerle Collection, Foto: def image

Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen

Master of Light. Robby Müller (6. Juli 2017 bis 5. November 2017)

Im Juli eröffnet das Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung „Robby Müller – Master of Light“ und präsentiert das filmische Werk eines der bedeutendsten und einflussreichsten Kameramänner des internationalen Kinos. Johnny Depp gleitet im Kanu auf einem Fluss dahin. Björk tanzt als Einwanderin Selma in einem Fabrikgebäude. Nastassja Kinski als Showgirl in einem knallroten Top -Ikonische Momente der Filme „Dead Man“, „Paris, Texas“ und „Dancer in the Dark“, eingefangen vom legendären Kameramann Robby Müller. Hören Sie, was Regisseure wie Wim Wenders, Lars von Trier, Jim Jarmusch oder Steve McQueen über die herausragenden Fähigkeiten Müllers äußern. Verfolgen Sie das Leben am Filmset aus der Perspektive Müllers, mit Dokumenten, Skripten und Dutzenden Filmaufnahmen aus Müllers Privatarchiv.

Spiegelsaal im Museum für Film und Fernsehen in Berlin
Spiegelsaal im Museum für Film und Fernsehen © Marian Stefanowski
Charlottenburger Chaussee 109
13597 Berlin
marian@ich.ms
www.marian-stefanowski.de

Gedenkstätte Normannenstraße

Open-Air-Ausstellung: Revolution und Mauerfall – Dauerausstellung

Geschichte können Sie in Berlin an nahezu jeder Ecke hautnah erleben – aber kaum irgendwo so geballt wie in der Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale. Wandern Sie durch die zweisprachige Dauerausstellung, mitten an einem der Schauplätze der friedlichen Revolution 1989. Lassen Sie sich chronologisch oder thematisch durch die Ereignisse führen, mithilfe der drei Themenwelten Aufbruch, Revolution und Einheit. So können Sie Geschichte nacherleben, von den Anfängen des Protests über den Mauerfall bis hin zur Deutschen Einheit im Jahr 1990.

© Visualisierung: Kulturprojekte/Daniel Büche