Direkt zum Inhalt
Brachiosaurus in der Saurierwelt-Ausstellung im Naturkundemuseum Berlin
Brachiosaurus im Museum für Naturkunde Berlin © visitBerlin

Museum für Naturkunde

Die Entwicklung der Welt, wie wir sie kennen

Das Museum für Naturkunde in Berlin präsentiert Ihnen einen spannenden Einblick in das Wirken der Natur. Verfolgen Sie bei einem Rundgang die Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten. Und entdecken Sie, welch unterschiedliche Lebensformen die Evolution hervorgebracht hat: Staunen Sie über Urzeittiere, Vogelpräparate und den Eisbären Knut. Oder blicken Sie tief zurück in die Entstehungsgeschichte des Universums. Ein Highlight ist das weltweit größte Skelett eines Dinosauriers: Im Museum stoßen sie auf einen kolossalen Brachiosaurus brancai mit 13,27 Meter Höhe. Noch spektakulärer ist jedoch Tristan Otto: Gemeint ist damit ein gigantischer Tyrannosaurus rex. In der Ausstellung „Tristan – Berlin zeigt Zähne“ begegnen Sie einem 66 Mio. Jahre alten und 12 Meter langen Dino, dessen Skelett zu den weltweit am besten erhaltenen Exemplaren zählt. Allein der Schädel mit seinem furchteinflößenden Gebiss misst bereits 1,5 Meter. Doch es gibt noch viele weitere spannende Exponate zu entdecken: Nehmen Sie sich Zeit für eine ausführliche Exkursion in das Naturkundemuseum.

Ein Museum wie ein Palast

Das Museum für Naturkunde hat eine lange Tradition. Bereits im Jahre 1889 eröffnet Kaiser Wilhelm II. das Haus an der Invalidenstraße. Mit seinen mächtigen Säulen und großen Fenstern wirkt der wilhelminische Prachtbau wie ein Palast. Dieser Eindruck setzt sich im Gebäude fort, wo Sie zunächst den zentralen Lichthof betreten. In diesem nach historischen Vorbildern restaurierten Saal begrüßt Sie sogleich ein Dinosaurierkopf, der Sie zu einem Rundgang durch die Saurierausstellung einlädt. Dort können Sie sich multimedial und interaktiv über die einstmaligen Herrscher unseres Planeten informieren: Durch modernste Virtual Reality-Technik erwachen die imposanten Tiere direkt vor Ihren Augen zum Leben. Erforschen Sie aber auch die weiteren Ausstellungssäle, die sich thematisch voneinander unterscheiden. Besonders lohnenswert sind die sogenannten Nass-Sammlungen. Diese sind im 2010 restaurierten Ostflügel untergebracht – einem der weltweit modernsten Sammlungsgebäude. In insgesamt 276.000 Gläsern mit 81.880 Litern Alkohol sind auf einer Regalfläche von 12,6 km Fische, Spinnen, Krebse, Amphibien und Säugetiere konserviert. Betrachten Sie hier ganz in Ruhe die faszinierenden bis gruseligen Objekte hinter Glas. Auch in der Ausstellung „Highlights der Präparationskunst“ können Sie Tieren ganz nah kommen. So zum Beispiel dem Gorilla Bobby oder Eisbär Knut. Dank neuester Techniken und der künstlerischen Fähigkeiten der Präparatoren wirken die Objekte wie echt.

Fünf Gründe für einen Besuch im Museum für Naturkunde

  • Tristan, der Tyrannosaurus Rex in der Ausstellung „Tristan – Berlin zeigt Zähne“
  • der Urvogel Archaeopteryx lithographica
  • weltweit größtes Dinosaurier-Skelett im Bereich „Evolution in Aktion“
  • Biodiversitätswand, in der 3.000 präparierte Tierarten angeordnet sind
  • Nass-Sammlung von Objekten aller Tiergruppen hinter Glas

Sehenswürdigkeiten und Museen in der Umgebung

Für naturwissenschaftlich Begeisterte gibt es gleich um die Ecke ein weiteres Museums-Highlight: und zwar das Medizinhistorische Museum. Dieses befindet sich auf dem Gelände der Berliner Universitätsklinik Charité. Überqueren Sie einfach die Invalidenstraße – von hier aus sind es nur ein paar Schritte zu Ihrem Ziel. Informieren Sie sich dann vor Ort in der Dauerausstellung „Dem Leben auf der Spur“ über 300 Jahre Medizingeschichte. In nur kurzer Distanz zum Museum für Naturkunde befindet sich auch das Gebäude Chaussee 36 – benannt nach der hier verlaufenden Chausseestraße. In der Galerie 36 können Sie Werke von nationalen und internationalen Fotokünstlern bewundern. Nur wenige hundert Meter östlich des Naturkundemuseums befindet sich das Museum für Gegenwartskunst in Berlin, der Hamburger Bahnhof. Dieses Haus besticht durch seine herausragende Sammlung zeitgenössischer Kunst und durch hochklassige Ausstellungen. Um zum Neuen Berliner Kunstverein n.b.k. zu gelangen, folgen Sie einfach der Chausseestraße Richtung Süden; alternativ fahren Sie eine Station mit der U-Bahn-Linie 6 bis Oranienburger Tor. Der 1969 gegründete Verein zeigt ebenfalls zeitgenössische Kunst und ist eine der ersten Artotheken Deutschlands.

Das Museum für Naturkunde – praktische Tipps

Das Naturkundemuseum liegt zentral in Berlin Mitte. Sie erreichen es bequem mit der U-Bahn-Linie 6 oder den Straßenbahn-Linien M5, M8, M10 oder M12. Sowohl U-Bahn als auch Straßenbahn stoppen an der jeweiligen Haltestelle mit dem gleichen Namen. Zur S-Bahn gelangen Sie zu Fuß Richtung Hauptbahnhof, der von der S5 und der S7 bedient wird. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, sollten Sie das Parkhaus direkt im Hauptbahnhof nutzen. Der Eintritt in das Naturkundemuseum ist kostenlos, wenn Sie einen Museumspass besitzen. Dieser ermöglicht Ihnen freien Eintritt in 50 staatlichen Berliner Museen an drei aufeinanderfolgenden Tagen.

Mit der Berlin WelcomeCard erhalten Sie einen Rabatt von 38% für Erwachsene und 60% für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren.
Das Museum ist auf Kinder- bzw. Jugendgruppen eingestellt. So werden Führungen für diverse Themengebiete für jede Altersstufe auf Deutsch und Englisch angeboten. Weiterhin verfügt das Museum mit dem Carl Zeiss Mikroskopiezentrum über einen Bereich, in dem zum Beispiel Schüler die Funktionsweise eines Mikroskops kennenlernen und ausprobieren können. Museumspädagogen führen auch nach Museumsschluss durch die Ausstellung. Besonders beliebt sind auch die regelmäßig stattfindenden Taschenlampenführungen. Dabei können Sie sich nach Museumsschluss im Schein Ihrer Taschenlampe auf eine abenteuerliche Erkundungstour durch das Gebäude machen.

 

Tickets buchen

Öffnungszeiten

Dienstag 9:30 – 18:00
Mittwoch 9:30 – 18:00
Donnerstag 9:30 – 18:00
Freitag 9:30 – 18:00
Samstag, Sonntag und Feiertage 10:00 – 18:00

Hier finden Sie weitere Informationen