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Blick über die Freundschaftsinsel auf das Museum Barberini in Potsdam
Blick über die Freundschaftsinsel auf das Museum Barberini © Helge Mundt

Museum Barberini

Moderne Kunst in historischem Ambiente

Mit dem Museum Barberini ist in Potsdam der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palast Barberini mit seiner historischen Fassade wiedererstanden.

Ein Blick nach rechts zeigt ihnen das mächtige Stadtschloss. Beim Blick nach links sehen Sie das feine Alte Rathaus. Über Ihrer Schulter fangen Sie im Augenwinkel die imposante Nikolaikirche ein.  Kein Zweifel, der Alte Markt in der Potsdamer Innenstadt ist mit seinen historischen Gebäuden einer der beeindruckendsten Plätze der Stadt. 2016 vervollständigt durch das Palais Barberini: das prachtvolle Bürgerhaus, das sich vor Ihnen erstreckt.

Genauer gesagt, ist es ein Nachbau am authentischen Ort. Der SAP-Gründer und Mäzen Hasso Plattner hat das Palais zwischen 2013 und 2016 wieder aufbauen lassen, um daraus sein Museum zu machen. In wechselnden Ausstellungen können Sie auf insgesamt 2200 Quadratmetern vor allem impressionistische Kunst auf sich wirken lassen. Unter anderem finden Sie hier bedeutende Werke von Monet, Renoir und Sisley.

Friedrich der Große nennt es ein repräsentatives italienisches Bürgerhaus

Aber auch moderne Kunst ist im Museum Barberini vertreten. Sie können dort etwa sowohl Exponate der Amerikanischen Moderne betrachten als auch Malerei aus der Zeit nach 1989. Ein verborgenes Highlight ist darüber hinaus die Kunst der DDR, die im Museum Barberini ausgestellt ist.

Das erste Mal entsteht das Palais übrigens bereits in den Jahren 1771 und 1772. Friedrich der Große lässt das Gebäude nach italienischem Vorbild errichten. Im Ensemble mit den anderen repräsentativen Bauten bildet es schnell das Zentrum Potsdams. Mehr noch, das Palais Barberini wird, nachdem Friedrich Wilhelm es um zwei Seitenflügel erweitern lässt, zum Ort des öffentlichen Lebens. Es bietet eine Bühne für Kunst und Kultur und ist bis zu einem Luftangriff 1945 gleichzeitig Wohnraum in zentraler Lage, direkt neben der Havel.

Neben dem Museum gibt es im Palais Barberini heute noch einen Festsaal für rund 200 Gäste. Im Untergeschoss ist ein museumspädagogischer Raum untergebracht und wenn Sie nach dem Besuch des Museums etwa noch Repliken des einen oder anderen Werks kaufen möchten, können Sie das im hauseigenen Shop tun. Darüber hinaus lädt das Museumscafé zum verweilen ein. Insbesondere im Sommer können Sie Ihren Kaffee draußen auf dem Alten Markt zu sich nehmen -  und sich an der imposanten Kulisse erfreuen. Blick nach rechts, Blick nach links.

Öffnungszeiten

Mittwoch - Montag 10 - 19 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 21 Uhr

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