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Konzert der Berliner Philharmoniker
Saal der Philharmonie © visitBerlin, Foto: Pierre Adenis

Philharmonie Berlin

Orchester unterm Zirkuszelt

Die Philharmonie  ist die Heimat der Berliner Philharmoniker, eines des wohl berühmtesten und besten Orchesters nicht nur in Berlin, sondern in der ganzen Welt. Und deshalb hat das Gebäude auch keinen Standard-Konzertsaal, sondern besitzt in der außergewöhnlichen Architektursprache eines Hans Scharoun einen hervorragenden Klang.

Zum Auftakt ein Knalleffekt

Peng! Ein Pistolenschuss hallt durch den Saal. Was war passiert? Hat ein erbostes Orchestermitglied den despotischen Dirigenten erschossen?  Nein, kurz vor Eröffnung des neuen Konzertsaales testeten Experten die Akustik mit Pistolenschüssen. So bekam die Philharmonie ihren perfekten Raumklang.

Wussten Sie schon, dass die Musiker der Bilesischen Kapelle den Aufstand gegen ihren geizigen Direktor probten und so das Philharmonische Orchester gründeten?

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Klingender Raum: Der Konzertsaal

Anders als in klassischen Konzertsälen sitzt das Orchester in der Philharmonie mitten im Raum, eingekreist vom Publikum. Es gibt sogar Sitze hinter dem Orchester, wo die Konzertgänger dem Dirigenten ins Gesicht blicken können.  Die Zuschauerränge sind terrassenartig angeordnet.  Dank der gefalteten Wände und der zeltartigen Decke haben die Zuhörer auf allen 2.440 Sitzplätzen ein großartiges Klangerlebnis.  Auch der Kammermusiksaal folgt diesem Entwurfsansatz und ist ähnlich konstruiert.

Ein außergewöhnliches Orchester: Die Berliner Philharmoniker

Der volle und seidende Klang ist das  Markenzeichen des Orchesters unter dem derzeitigen Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Bedeutende Dirigenten wie Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Sergiu Celibidache, Claudio Abbado haben das Orchester geprägt  – selbst Vicco von Bülow alias Loriot durfte schon den Taktstock schwingen.

Und noch eine Besonderheit: Die 128 Musiker wählen ihren Chefdirigenten gemeinschaftlich in geheimer Abstimmung. So entschieden sie sich 2015, voraussichtlich ab 2018, für Kirill Petrenko als  Sir Simon Rattles Nachfolger. Das Ende der Saison feiern die Philharmoniker nicht in ihrem Stammgebäude, sondern open air in der Waldbühne. In guter alter Tradition spielen sie als allerletztes Stück Das ist die Berliner Luft – begeistert begleitet vom gesamten Publikum.

Architektur

Die goldschimmernde Philharmonie ist schon von außen ein ungewöhnlicher Blickfang.  Hans Scharoun, Vertreter einer organischen Moderne, dachte und plante das 1963 eröffnete Gebäude von innen her mit zeltartig aufgeworfenem Dach, das nach hitzigen Debatten über seine Architektur den Spitznamen „Zirkus Karajani“ erhielt.

Die Philharmonie ist Teil des Kulturforums nahe dem Potsdamer Platz, zusammen mit


Lecker und melodisch: Kostenlose Lunchkonzerte

Tipp zum Reinschauen: Jeden Dienstag um 13 Uhr während der Konzertsaison spielen Orchestermitglieder ein kleines Mittagskonzert ohne Eintritt, zu dem es auch ein Buffet gibt.

Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker

Hören Sie rein: Konzerte der  Philharmoniker sind online in der Digital Concert Hall – allerdings kostenpflichtig.  Ausgewählte Konzerte zum Reinschnuppern gibt’s gratis.

Parkplätze an der Philharmonie

Der  Parkplatz der Philharmonie ist derzeit eine Baustelle. Parken können Sie in den nahegelegenen Parkhäusern vom Sony Center und den Potsdamer Platz Arkaden.

Infos für Schulklassen

Die Philharmoniker haben ein umfangreiches Education-Programm für junge Musiker und Musikliebhaber ins Leben gerufen.  Spezielle Angebote richten sich an Schulklassen.

Tickets

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