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Alexanderplatz
Alexanderplatz © iStock.com, Foto: Robert Herhold

Alexanderplatz

Der größte Platz in Deutschland

Schon immer war der Alexanderplatz einer der lebendigsten Plätze Berlins. Hier finden Sie Geschäfte, Kinos und Restaurants. Viele Sehenswürdigkeiten sind in Laufnähe.

Der Alexanderplatz in Mitte ist wohl einer der bekanntesten Plätze in Berlin. Und ganz sicher der größte. Benannt nach Zar Alexander I., der die Hauptstadt des Königreichs Preußen im Jahr 1805 besuchte, wird er von den Berlinern meist „Alex“ genannt.

Der Alexanderplatz ist das östliche Zentrum Berlins und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt – hier fahren: S-Bahnen, Regionalzüge, Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen. Außerdem sind viele große Sehenswürdigkeiten von hier fußläufig zu erreichen. Das macht den Alex zum idealen Ausgangspunkt für Ihre Sightseeing-Tour durch Berlin.

Der Alexanderplatz im 19. Jahrhundert 

Bis in die 1850er Jahre ist der Alexanderplatz ein Parade- und Exerzierplatz für das Militär. Außerdem verkaufen hier Bauern aus der Umgebung ihre Waren. Mit der Errichtung eines Fernbahnhofs 1882 wird er zum Verkehrsknotenpunkt.

Der Bau der Zentralen Markthalle 1886 und des Kaufhauses Tietz zwischen 1904 und 1911 machen den Platz dazu noch zum wichtigsten Einkaufszentrum. Endgültig berühmt, sogar literarisch weltbekannt, wird er durch Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz" im Jahr 1929.

Schauplatz historischer Ereignisse

Nicht nur Verkehrsknotenpunkt, sondern auch Schauplatz der Geschichte: Während der Märzrevolution 1848 kommt es auf dem Alexanderplatz zu Straßenkämpfen. Und im November 1989 – kurz vor dem Fall der Mauer – haben die friedlichen Demonstrationen gegen das Regime der DDR hier ihren Höhepunkt.

Der Alexanderplatz heute und in Zukunft

Seine heutige Gestalt erhält der Alexanderplatz, nachdem er im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört worden ist, erst in den sechziger Jahren. Zur Fußgängerzone umgebaut, wird der Verkehr seither über vielspurige Straßen um den Platz herumgeführt. Ebenfalls in dieser Zeit entstehen das ehemalige Centrum-Warenhaus, die sich anschließenden Alex-Passagen, die Weltzeituhr und der Brunnen der Völkerfreundschaft sowie der Berliner Fernsehturm. Nach der Fertigstellung des Platzes 1971 ist er oft Schauplatz von DDR-Großveranstaltungen, wie zum Beispiel bei den Feiern zum 25. Jahrestag der DDR.

Seit der Wiedervereinigung bis heute befindet sich der Alexanderplatz in ständiger Veränderung: ein Einkaufszentrum, ein Kino, ein Kaufhaus, Geschäfte, Hotels – hier entsteht immer wieder Neues und trotzdem gibt es noch Baulücken.  Es gibt Pläne, nach denen mehrere Hochhäuser rund um den Platz entstehen sollen. Doch ob und wie das Projekt realisiert wird, steht noch nicht fest. Sicher ist nur: Bis auf weiteres bleibt der Alexanderplatz der größte innerstädtische Platz – in ganz Deutschland.

 

Sehenswürdigkeiten in der Nähe:

Hotels rund um den Alexanderplatz

Zentral übernachten und damit in Pole Position für die Sightseeing-Tour aufwachen: Finden Sie hier Hotels am Alexanderplatz. Oder buchen Sie direkt Bahnfahrt und Hotel zusammen.  

Parken am Alexanderplatz

Der Alexanderplatz ist eine Fußgängerzone, auf der immer Trubel herrscht. Hier gibt es kaum Parkplätze. Wir empfehlen Ihnen deshalb, mit Bus und Bahn zu kommen.

Weihnachtsmärkte am und um den Alexanderplatz

Im Winter finden Sie am Alexanderplatz mehrere Weihnachtsmärkte: am Roten Rathaus, am Einkaufszentrum Alexa und rund um die Weltzeituhr.