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Großsiedlung Siemensstadt in Berlin: Siedlungen der Moderne
Großsiedlung Siemensstadt: Siedlungen der Moderne © Landesdenkmalamt, Foto: Wolfgang Bittner

Großsiedlung Siemensstadt

Formen und Farben

Das Wohngebiet der Siemensstadt spannt sich heute von Spandau bis nach Charlottenburg.

Für die Konstruktion der 1370 Mietwohnungen bildete sich eine Arbeitsgemeinschaft aus mehreren Architekten, darunter Hans Scharoun und Walter Gropius. Jeder Architekt konnte einzelne Häuserzeilen gestalten, so dass sich ein abwechslungsreiches Gesamtbild ergab, in dem unterschiedliche Formen des Bauen vertreten waren. Für die Zusammenfassung der einzelnen Elemente war Scharoun zuständig, der die Raumgliederung den Gegebenheiten der Grundstücke anpasste und die Konzeption unter das Ideal der Nachbarschaft stellte. Auch waren Sonne, Licht und Luft in den Wohnungen ein wichtiges Element für die Konzeption der Wohnanlage.

Infostation Siedlungen der Moderne

Das erste 2011 eröffnete „UNESCO-Welterbe-Informationsbüro“ befindet sich in der Großsiedlung Siemensstadt und wird von Deutsche Wohnen Ag und dem Architekturführer TICKET B betrieben. Die Infostation befindet sich in einem eingeschossigen Ladenbau, 1929 in der Siemensstadt von dem Architekten Fred Forbat gebaut. Informationen, Bücher, Pläne, Erfrischungen und ein Café stehen für Besucher bereit. Die Station (ca. 45 qm) kann für Veranstaltungen gemietet werden. Eine zweite Infostation eröffnete in der Hufeisensiedlung Britz.

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