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VON AUGUST STRINDBERG

Strindbergs "Totentanz" (1900) gilt als Ur-Drama aller Beziehungsdramen, und war zugleich Vorlage für Becketts absurdes Theater und trägt Spuren eines mystischen Symbolismus.

Berliner Ensemble Außenansicht
Berliner Ensemble Außenansicht © Monika Ritterhaus

Von Beckett her gesehen wirkt Strindbergs "Totentanz" wie eine bösartige Komödie über die Sinnlosigkeit eines auf Rivalität und Kampf basierenden Verhältnisses zu anderen Menschen und zu der Welt – einer Welt, die so, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert.

Eine Welt, die zu der lebensfeindlichen Umgebung geworden ist, die der Haltung entspricht, mit der man ihr begegnete. Alice und Edgar, das seit einer gefühlten Ewigkeit lustvoll um sich selbst kreisende, sich bekriegende Paar; Kurt, der Dritte im Bunde, der nicht an den Kampf als lebenswertes Prinzip glaubt, und das Endspiel eines überkommenen Beziehungsmodells: "Es ist zu Ende." – "Wenn es doch so wäre!"

NACH EINER BEARBEITUNG VON JOHN VON DÜFFEL

Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Von August Strindberg (Autor/in)
Marc Oliver Schulze (Hauptmann)
Claude De Demo (Alice)
Gerrit Jansen (Kurt)
Kay Voges
Daniel Roskamp
Mona Ulrich
Thomas David Finke
Voxi Bärenklau
Steffen Heinke
Sibylle Baschung
Termine
Datum
Berliner Ensemble: Großes Haus
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