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„Du bist gewogen und für zu leicht befunden“. Das sind die rätselhaften Worte des sprichwörtlichen Menetekels in der Geschichte von Belsazars Festmahl aus dem Buch Daniel. Frohnauer Kantorei und Orchester befassen sich nun über einen längeren Zeitraum mit dem großartigen Händel-Oratorium, welches diese packende Geschichte erzählt.

GRAFIK BUNTE KIRCHENFENSTER
GRAFIK BUNTE KIRCHENFENSTER © visitBerlin, Illustration Klio Karadim

Und so, wie bei einem Festmahl das Beste zum Schluss kommt, macht es diese Aufführung auch etwas spannend:

Alle in Babylon handelnden Personen werden mit ihren widerstreitenden Charakteren farbenreich vorgestellt: Belsazar selbst, seine Mutter Nitocris, der persische Feldherr Cyrus und der Seher Daniel. Der Kantorei zeichnet zum einen den in beeindruckender Frömmigkeit und Größe auftretenden Chor der gefangenen Juden und als Kontrast die quicklebendigen persischen Belagerer, die schlussendlich Belsazar den Garaus machen werden.

Mit fünf Solisten, Chor und Orchester ist das Konzert festlich besetzt. Mit dabei ist die Sopranistin Katharina Hohlfeld in der heimlichen Hauptrolle der Nitocris. Frau Hohlfeld war zuletzt im Mai in Frohnau mit „Laudate pueri“, ebenfalls von Händel zu hören. Den virtuosen und starken Part des Cyrus übernimmt die Altistin Maria Hilmes.
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Kirche am Zeltinger Platz
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Kirche am Zeltinger Platz