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Filmvorführung und Gespräch mit der Filmemacherin Ute Badura

„Ich kann besser an einem Ort leben,
dessen Geschichte ich kenne“, sagt ein junger Pole im Prolog dieses
Filmes. Er lebt in Kopaniec, früher Seifershau – ein Dorf in
Niederschlesien. Zwischen dem Früher und dem Heute lag die Vertreibung
der Deutschen und die Neuansiedlung der Polen, oft selbst Vertriebene
aus der heutigen Ukraine. Das Dorf ist Mittelpunkt des Filmes und
Bindeglied zwischen den früheren und heutigen Bewohnern.

Filmplakat Schlesiens Wilder Westen
Filmplakat Schlesiens Wilder Westen © Ute Badura

Die jüngeren Polen sind mit den Besuchen der ehemaligen deutschen Einwohner aufgewachsen. Die Lebensgeschichten der älteren Polen und Deutschen erzählen von Krieg und Vertreibung, aber auch von der Zeit, als man gemeinsam im Dorf lebte, direkt nach dem Krieg. „Der Wilde Westen“ wurde die Region damals in Polen genannt. „Schlesiens Wilder Westen“ fragt, was Heimat ist: ein Ort, ein Mensch, ein Gefühl, eine Erinnerung?

  • D, 98 min.
  • OF dt./poln. mit deutschen Untertiteln

Eintritt frei

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Zusätzliche Informationen
Eintritt frei
Online-Ticket-Buchung oder Anmeldung über Tel: 030-2062998-0
Termine
Datum
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung