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Eine Sonderausstellung des Kupferstichkabinetts

Die Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 traf mit dem 400. Geburtstag
von Albrecht Dürer (1471-1528) zusammen. Seine immer präsente Rolle als
Fixstern der deutschen Kunst machte ihn zu einer nationalen
Identifikationsfigur, die sich außergewöhnlich gut zur Festigung eines
Einheitsgefühls im neu gegründeten, weiten Reichsverband mit der Hauptstadt
Berlin eignete.

Dürer für die Nation, 23.9.22-8.1.23, Kulturforum, Sonderausstellungshalle: Albrecht Dürer und Werkstatt, Albrecht Altdorfer und Werkstatt, Ehrenpforte für Kaiser Maximilian I, datiert 1515
Dürer für die Nation, 23.9.22-8.1.23, Kulturforum, Sonderausstellungshalle: Albrecht Dürer und Werkstatt, Albrecht Altdorfer und Werkstatt, Ehrenpforte für Kaiser Maximilian I, datiert 1515 © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Neue Verbindungen zwischen Metropole und Meister konnten vor allem über Dürers Werke geschaffen werden. Und so fanden in teils spektakulären Ankäufen Zeichnungen und Drucke aus ganz Europa ihren Weg in das Kupferstichkabinett.

Anhand von rund 130 grafischen Werken und Handzeichnungen Albrecht Dürers aus dem eigenen Bestand verfolgt die Ausstellung den sehr wechselvollen Aufbau einer der heute weltweit bedeutendsten Dürersammlung, von 1831 bis hin zur Wiederzusammenführung der kriegsbedingt geteilten Kupferstichkabinette am Berliner Kulturforum im Jahr 1994.
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