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Die zweite Ausgabe der Reihe Dokumentarische Positionen widmet das Zeughauskino dem in Österreich geborenen und seit einigen Jahrzehnten in Berlin lebenden Regisseur Bernhard Sallmann. Die großartige Werkschau stellt Sallmanns Filmwerk zum ersten Mal in dieser Breite in Berlin vor.

Zeughaus - Deutsches Historisches Museum
Zeughaus - Deutsches Historisches Museum © Deutsches Historisches Museum

Gezeigt werden frühe Arbeiten, die Bernhard Sallmann als Student im Studiengang Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf realisierte, die vier Fontane-Filme und sein letzter, 2022 entstandener Film Berlin JWD. Der überwiegende Teil sind Ortserkundungen; Befragungen der Orte, an denen Sallmann seit geraumer Zeit lebt oder an denen er aufgewachsen ist.

„Sallmanns Filme“, so der Filmkritiker Lukas Foerster im Programmheft des Zeughauskinos, „machen all diese Orte sichtbar, in geduldigen, oft starren, exakt komponierten Einstellungen, aus denen insbesondere ein fabelhaftes Gespür für die Expressivität von Landschaften spricht; und gleichzeitig konfrontieren die Filme diese Orte mit etwas, das nicht im Bild ist, zumindest nicht unmittelbar. Manchmal mit einer Formidee, öfter mit Texten, die sich und das filmische Bild zur Vergangenheit hin öffnen. Was dabei entsteht, ist ein Kino der klaren Form, das gleichwohl ein Bewusstsein für Hybridität enthält. Die Welt ist nicht, wie sie scheint. Eben deshalb lohnt es sich, genau hinzusehen.“
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Zeughauskino - Deutsches Historisches Museum
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