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Museum für Asiatische Kunst

Von chinesischem Porzellan bis japanischer Malerei

Das Museum für Asiatische Kunst ist seit 2017 geschlossen. Die zahlreichen Kunstobjekte dieser weltweit bedeutenden Sammlung ziehen von Dahlem nach Berlin-Mitte in das neue Humboldt Forum um und werden dort voraussichtlich zusammen mit den Objekten des Etnologischen Museums ab 2021 zu sehen sein.

Die Kunst- und Kulturgüter im Museum für Asiatische Kunst sind so vielfältig wie die verschiedenen asiatischen Kulturen selbst: Es handelt sich um eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Kunstwerken des indo-asiatischen Kulturraums vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart. Schwerpunkte sind die frühindische Skulptur und die Kunst der Seidenstraße, aber auch Kunst Chinas, Japans und Koreas in jeweils eigenen Galerien sowie in einer Studiensammlung. Besonders Augenmerk gilt auch der weltberühmten "Turfan-Sammlung", benannt nach der ersten der vier Königlich-Preußischen Expeditionen an die Nördliche Seidenstraße (heute Xinjiang, Volksrepublik China) zwischen 1902 und 1914: Im Zentrum steht der Nachbau eines in Originalmaßen rekonstruierten quadratischen Tempels, der mit den originalen Wandmalereien der Höhle 123 in der Oase Kucha ausgestattet ist.

 

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