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Eine Ausstellung im Brücke-Museum und an 27 weiteren Orten

Das Brücke-Museum freut sich sehr, Sie ab dem 19. Mai wieder begrüßen zu dürfen! Über die  aktuelle Ausstellung: Der Berliner Architekt und Stadtplaner Werner Düttmann wäre am 6. März 2021 hundert Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum soll durch die großangelegte Ausstellung Werner Düttmann. Berlin.Bau.Werk gewürdigt werden.

Porträt des Architekten Werner Düttmann vor einem Fest, undatiert
Porträt des Architekten Werner Düttmann vor einem Fest, undatiert © Ingeborg Lommatzsch

Neben der Hauptausstellung im Brücke-Museum finden sich weitere Ausstellungskapitel im Haus der Kulturen der Welt (HKW), in der KÖNIG GALERIE in St. Agnes, der Hansabücherei am Hansaplatz und im Foyer der Akademie der Künste am Hanseatenweg.

Im Brücke-Museum werden Düttmanns architektonisches Schaffen und sein Werdegang vorgestellt und kontextualisiert.
Ein besonderer Fokus wird dabei auf sein künstlerisches Schaffen sowie seine Sammelleidenschaft gelegt.

Das Museumsgebäude rückt aber auch selbst in den Blick: Eine Präsentation ausgewählter Highlights der Sammlung zeigt, wie kongenial sich Düttmanns Räumlichkeiten und die Kunst des Expressionismus ergänzen.

Die anderen Ausstellungskapitel erweitern die Hauptausstellung im Brücke-Museum um zusätzliche Themenkomplexe, wie die besondere Situation der geteilten Stadt Berlin, Fragen der Denkmalpflege oder den Aspekt der Stadtplanung.

Als Architekt, Senatsbaudirektor (1960–66), Professor an der Technischen Universität Berlin (1966–70) und Präsident der Akademie der Künste, Berlin (1971–83) war Düttmann zu Lebzeiten eine der zentralen Persönlichkeiten im Stadt- und Kulturleben von West-Berlin.

Wirkmächtig prägte er in seinen unterschiedlichen Funktionen das Gesicht und die Struktur dieser Stadt – von Reinickendorf bis nach Dahlem, von Neukölln bis nach Spandau. Das Spektrum seiner Arbeiten umfasst dabei Wohn- und Kulturbauten, öffentliche Plätze, Gemeinschafts- und Verkehrsbauten.

Ganz im Sinne der äußerst kommunikativen Persönlichkeit Düttmanns ist das Projekt netzwerkartig angelegt. Rund 30 seiner heute noch existierenden Bauten und Plätze in Berlin werden in die Ausstellung aktiv einbezogen und als „real size“-Objekte kostenlos vor Ort erfahrbar gemacht.


Die Website wernerduettmann.de wird am 6. März um 12:00 Uhr eröffnet. Sie ist digitales und zentrales Informations- und Navigationstool zu der dezentralen Ausstellung.

Sie öffnet virtuell Türen, beispielsweise zu geschlossenen Wohnbauten, gibt einen Überblick über Düttmanns Schaffen in Berlin und navigiert die Besucher*innen durch und an die Orte der Ausstellung im Stadtgebiet. 

Die Präsentation im Brücke-Museum bietet einen chronologischen Überblick über alle Berliner Gebäude und gibt so Impulse, die Bauten und den Stadtraum aktiv zu entdecken.

Sie stellt ferner Düttmanns wenig bekannte künstlerischen Anfänge vor, ebenso wie Teile seiner eklektischen Kunstsammlung. Nicht zuletzt würdigt die Präsentation das Brücke-Museum selbst als Gebäude und als vorbildlichen Raum für Kunst. Ein Ausstellungsraum wird dafür in den historischen Zustand zurückgeführt und ausgewählte Meisterwerke der Sammlung in der ursprünglichen Hängung gezeigt.

  • Werner Düttmann. Berlin.Bau.Werk ist eine Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin, dem Landesdenkmalamt Berlin und der Technischen Universität Berlin.
  • Ein umfassender Katalog erscheint im Wasmuth & Zohlen Verlag in deutscher und englischer Sprache.
  • Die Ausstellung wird gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin und den Hauptstadtkulturfonds.Die Publikation wird gefördert durch die Wüstenrot Stiftung.
Zusätzliche Informationen

Preisinformationen: Kombi-Ticket mit dem Kunsthaus Dahlem:8,oo €, ermäßigt 5,00 €

Preis: 6,00 €

Ermäßigter Preis: 4,00 €