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Familienunternehmen haben eine lange Tradition in Ostdeutschland.

Veranstaltungen in Berlin: Verdrängung, Enteignung, Neuanfang: Familienunternehmen in Ostdeutschland von 1945 bis heute
© Archiv BGH Edelstahlwerke GmbH / Fotograf Christian Trapp

Vor dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich viele bekannte Familienunternehmen in Sachsen, Thüringen, Anhalt und Berlin an. Durch Krieg und Sozialismus wurde die Unternehmenslandschaft zerstört. Nach der Wende wurde aber wieder an alte Traditionen angeknüpft. Heute prägen Familienunternehmen die Wirtschaft in den neuen Bundesländern.

5o Jahre nach der letzten Verstaatlichungswelle in der DDR zeigt der Deutsche Bundestag die Ausstellung der Stiftung Familienunternehmen. Konkrete Beispiele und Zeitzeugenaussagen dokumentieren den Prozess der Verdrängungen und Enteignungen, sowie den Neuanfang nach der Wende.

Die vom 1. Juni 2022 bis zum 24. Juni 2022 gezeigte Ausstellung kann nach vorheriger Anmeldung montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin-Mitte, besucht werden. Anmeldungen sind ab dem 30. Mai 2022 möglich. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung spätestens zwei Tage vor dem gewünschten Besuchstermin gebeten.

Anmeldung per Telefon (+49 30 227-38883), per E-Mail (ausstellungen@bundestag.de) oder online (www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung)
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