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Im Zuge einer Kooperation des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit mit den Berliner Regionalmuseen findet im Mitte Museum am 19. Mai um 18 Uhr ein Vortrag von Thomas Irmer (Politologe und Historiker) statt.

Veranstaltungen in Berlin: NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür - Veranstaltungsreihe
© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

In seinem Vortrag befasst sich der Historiker Thomas Irmer anhand von Fallbeispielen aus dem heutigen Bezirk Mitte mit der Zwangsarbeit von deutschen Jüdinnen und Juden während des Zweiten Weltkrieges.

Während des Zweiten Weltkrieges mussten zahlreiche deutsche Jüdinnen und Juden in Berlin Zwangsarbeit leisten. Berlin-Mitte war ein Zentrum des "Geschlossenen Arbeitseinsatzes", wie die NS-Behörden die Zwangsarbeit von deutschen Jüdinnen und Juden bezeichneten.

Nach einem Blick auf Umfang und Akteure des "Geschlossenen Arbeitseinsatzes" befasst sich der Historiker Thomas Irmer mit Beispielen von Opfern und Nutznießenden der Zwangsarbeit in Berlin-Mitte. Ein Schwerpunkt liegt auf Betrieben der deutschen Elektroindustrie, deren Zentrum sich damals in Berlin befand.

Der Eintritt ist frei.

Im Haus und zur Durchführung der Veranstaltung gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmern.
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Termine
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Mitte Museum