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Virtuos jongliert sie klassische Textzeilen und popmusikalische Zitate und unterläuft ganz nebenbei festgelegte Rollenzuschreibungen. Dabei wechselt sie rasant zwischen Performance, Puppenspiel und Playback und entstaubt den klassischen Stoff für ein breites Publikum.

Bridge Markland: nathan in the box
Bridge Markland: nathan in the box © Manuela Schneider

Empfangen mit „Burning down the House“ (Talking Heads) kehrt Nathan nach längerer Reise nach Hause zurück. Glücklicherweise wurde seine Tochter Recha rechtzeitig von dem Helden gerettet, der sie gleich einem Engel vor dem Feuer bewahrt: „Send me an angel“ (Scorpions)!

Lessings Parabel stellt den Menschen in den Mittelpunkt und nicht seine Herkunft oder gar Religion – und ist damit so aktuell wie nie. Humanität und Toleranz können Gräben überwinden und ein friedvolles Miteinander ermöglichen – diese Botschaft, rasant und eingängig, getragen von einem Klangteppich bekannter Popsongs, wird in der One-Woman-Puppen-Verwandlungs-Playback-Show von Bridge Markland hervorragend verkörpert und präsentiert.
Zusätzliche Informationen
| Besetzung: Idee / Soundcollage / Co-Regie/ Performance Bridge Markland. Co-Regie / Dramaturgie Nils Foerster. Sounddesign Tom Hornig. Puppen / Kostümdesign / Requisiten Eva Garland. Sprecher:innen Iris Boss (als Daja), Cora Frost (als Sittah), Lance Girard (als Derwisch), Markus von Lingen (als Tempelherr), Thomas Nicolai (als Sultan Saladin/ Patriarch), Ingo Volkmer (als Nathan), Ewa Ziegenbein (als Recha), Frank Zimmermann (als Klosterbruder). Pressefotos Manuela Schneider/Photogräphin.

| Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR / #TakeAction
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Brotfabrik Kino
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