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Der Stummfilm lebt! Über ein Jahr lang hat Regisseur Sobo Swobodnik aus seiner Wohnung heraus den Alltag im Kiez beobachtet. Das Ergebnis ist ein poetischer Berliner Film, der die Schönheit im scheinbar Banalen entdeckt. Schwarzweißbilder zeigen wechselnde Plakatwände und Jahreszeiten, sich öffnende und schließende Läden, eilende Passanten, Radfahrer und Autos, sowie Arbeiter wie Polizisten, Straßenarbeiter, Handwerker und Paketzusteller – ein 12-monatiger Einblick in das Leben in Berlin-Prenzlauer Berg.


Der italienisch-berliner Künstler und Musiker Marco Brosolo hat nun die passende Musik zum Film geschaffen. An diesem Abend wird eine eigens vom Regisseur und seinem Editor Manuel Stettner zusammengestellte Version des Films mit Brosolos eigens komponierter Musik uraufgeführt. Begleitet von Stefanpaul wird Brosolo seine Komposition live präsentieren, während der Schauspieler Godehard Giese poetische Kommentare rezitiert und singt.

Moving Silence ist eine Plattform für internationale Musiker, Künstler und Filmemacher, die sich der Live-Vertonung zeitgenössischer Stummfilme widmen. Ihr Ziel ist es, die Poesie der frühen Kinogeschichte in die Gegenwart zu übertragen und die Identität und Möglichkeiten des modernen Stummfilms auszuloten. Die Moving-Silence-Events verbinden zeitgenössische Bildästhetik mit Live-Musik einer neuen Generation.

Besetzung: Komposition, Gitarre, Schlagzeug - Marco Brosolo • Klavier - Stefanpaul • Stimme, Gesang - Godehard Giese