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Mit der Ausstellung Mona Hatoum präsentieren drei Berliner Institutionen das facettenreiche Werk von Mona Hatoum (*1952 in Beirut, lebt in London) erstmalig in Berlin in einer groß angelegten Über-blicksausstellung. Die dreiteilige Ausstellung findet ab September im Neuen Berliner Kunstverein (15.9.2022 - 13.11.2022), im Georg Kolbe Museum (15.9.2022 - 8.1.2023) und im KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst (18.9.2022 - 14.5.2023) statt.

Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009 Edelstahl und Neonröhren Stainless, 234 x 223 x 223 cm © Mona Hatoum. Courtesy die Künstlerin und MdbK Leipzig, Foto © dotgain.info
Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009 Edelstahl und Neonröhren Stainless, 234 x 223 x 223 cm © Mona Hatoum. Courtesy die Künstlerin und MdbK Leipzig, Foto © dotgain.info © Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009 Edelstahl und Neonröhren Stainless, 234 x 223 x 223 cm © Mona Hatoum. Courtesy die Künstlerin und MdbK Leipzig, Foto © dotgain.info

Mona Hatoum gilt als eine der wichtigsten und einflussreichsten Künstler*innen ihrer Generation. Im Zentrum ihrer Performances, Videos, Fotos, Skulpturen, Installationen und Papierarbeiten steht die Auseinandersetzung mit Vertreibung, Marginalisierung, Ausgrenzung und staatlicher Kontrolle - Themen, denen sie sowohl vor dem Hintergrund der eigenen Biografie als auch im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen nachgeht. Das Ausstellungsprojekt mit Begleitprogramm und Publikation versammelt Schlüsselwerke Hatoums, von ihrer Arbeit mit Performance und Video in den 1980er Jahren über verschiedene Produktionen der letzten zwei Jahrzehnte bis hin zu neuen, ortsspezifischen Skulpturen und Installationen.

Die Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) richtet den Blick auf Hatoums Beschäftigung mit physischer und psychischer struktureller Gewalt, die sich in häuslichen ebenso wie in globalen Szenarien manifestiert. Ihre Arbeiten thematisieren Erfahrungen von Entwurzelung - ob als dissoziatives Moment, als Trauma oder als Ermächtigung. Ihr doppelbödiger Umgang mit Vorstellungen von Heimat und Heim, mit Geschlechterrollen sowie menschlicher Verletzlichkeit ist ein essentieller künstlerischer Beitrag zu drängenden Fragen der Gegenwart.
Zusätzliche Informationen
Termine
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Neuer Berliner Kunstverein n.b.k.
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