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Der Staat Luxemburg machte ihm nach dem Krieg den Prozess und entzog ihm die Staatsbürgerschaft. Beim Prozess um seine Nazi-Verstrickung verteidigt sich Deltgen beispielhaft naiv – er sei doch immer nur Schauspieler gewesen, und er habe doch immer nur Aufträge und Verträge erfüllt … kein Schuldbewusstsein, nirgends.

Besonders übel nahm ihm seine Heimat, dass er unter jungen Leuten offiziell für die Nazis und für den Anschluß Luxemburgs an Hitler-Deutschland geworben hatte.

Die beiden auch in Deutschland erfolgreichen Luxemburger Schauspieler André Jung (zuletzt im Kino zu sehen in „Wanda mein Wunder“ und in der Fernsehserie „Unbroken“ und auf der Bühne in „Verrückt nach Trost“ von Thorsten Lensing) und Luc Feit („Babylon Berlin“) versuchen, sich Deltgen anzunähern und sich ein Bild zu machen vom Leben eines Künstlers in der Diktatur.

Produktion: Escher Theater

Ko-Produktion: Esch2022 – Capitale Européenne de la culture, Théâtre de la Ville de Luxembourg, St. Pauli Theater, Hamburg

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
André Jung
Luc Feit
Ulrich Waller
Raimund Bauer