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Digitale Anwendung zur Online-Ausstellung „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“

Die Stiftung Berliner Mauer bereitet für den Herbst 2021 eine Online-Ausstellung zum Thema „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“ vor. Die Ausstellung wird von digitalen Modulen und Räumen begleitet. Als erstes digitales Tool der Ausstellung steht ab sofort der „Heimat-Builder“ zur Verfügung.

Berliner Fernsehturm vor blauem Himmel
Berliner Fernsehturm vor blauem Himmel © tanja dickert, souvenirmanufaktur.de

Interessierte jeden Alters können sich über das Tool Heimat-Builder mit dem Thema „Heimat“ vielfältig beschäftigen. Mit Cliparts, eigenen Fotos und Motiven können Sie ihr individuelles Heimatbild online kreieren und in der digitalen Galerie oder unter dem Hashtag #heimatbuilder über Social Media teilen. Heimat ist ein zentraler Begriff - in vielen politischen Diskussionen und im individuellen Selbstverständnis.

Der „Heimat-Builder“ möchte anregen, diesen Begriff zu hinterfragen und ganz persönlich und multiperspektivisch zu gestalten. Das Angebot richtet sich an interessierte Jugendliche ab 14 Jahren, aber auch an pädagogische und sozialpädagogische Fachkräfte.

Online-Ausstellung „Nach der Flucht"

Die Online-Ausstellung „Nach der Flucht“ gibt Einblick in persönliche Geschichten von Menschen, die 2011/12 als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind und zeitweise im Übergangswohnheim für Geflüchtete neben der Erinnerungsstätte gelebt haben. Die Ausstellung verfolgt ihr Ankommen in Deutschland über einen Zeitraum von 10 Jahren. Von diesen persönlichen Geschichten ausgehend wirft die Ausstellung den Blick auf die Aufnahmegesellschaft und fragt, wie Politik, Medien und Gesellschaft auf Flüchtlingsschutz und Einwanderung reagieren. Die Ausstellung folgt den individuellen Geschichten der Familien, die in Videoportraits vorgestellt werden.

Spiele, Quiz und Workshops laden zur Reflexion und zum Austausch über Sprache, Privilegien, Grenzen und Zugehörigkeit ein. Die Ausstellung wird auf der Grundlage der gleichnamigen Sonderausstellung konzipiert, die von 2017 bis 2019 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde gezeigt wurde.

Die Online-Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von dive in. Programm für digitale Interaktionen und der Bundeszentrale für politische Bildung
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