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Buchvorstellung und Gespräch

Buchvorstellung und Gespräch mit Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der
Universität Wien) und Sabeth Buchmann (Kunsthistorikerin und
-kritikerin, Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und
Postmoderne an der Akademie der bildenden Künste, Wien), moderiert von
Dorothee Richter (Professorin an der University of Reading für Critical
Curating, sowie Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste)
anlässlich der Veröffentlichtung von Oliver Marchart, Hegemony Machines. documenta X to fifteen and the Politics of Biennalization, herausgegeben von Dorothee Richter, OnCurating.org, und Marius Babias, n.b.k., Zürich, Berlin, 2022.


Oliver Marchart wirft in seinem 2022 erschienenen Essay Hegemony Machines. documenta X to fifteen and the Politics of Biennalization einen analytischen und provokanten Blick auf die letzten sechs documenta-Ausstellungen. Ausgehend von den Theorien von Antonio Gramsci, Ernesto Laclau und Chantal Mouffe beschreibt Marchart die documenta X (1997) bis documenta fifteen (2022) als nationale und globale Hegemoniemaschinen, die die bürgerliche Leitkultur reproduzieren, sie aber auch angreifbar machen.

Zusammen mit der jüngeren Geschichte der documenta zeichnet Marchart eine Kanonverschiebung im Kunstfeld in Bezug auf politische Kunstpraktiken, Theorie, Kunstausbildung und die Dezentrierung des Westens nach. Einen weiteren Schwerpunkt der Präsentation bildet die Antisemitismus-Debatte um die documenta fifteen.

Eintritt frei
Zusätzliche Informationen
Termine
Datum
Neuer Berliner Kunstverein n.b.k.