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Mit Interpretationen und Aufführungen von Nina Canell und Hajnal Németh

Ab 16 Uhr 

Hajnal Németh, Five Songs, One End (Systematic Assimilation Version – Score), 2021, Ordner mit Textilbezug, Foto © die Künstlerin
Hajnal Németh, Five Songs, One End (Systematic Assimilation Version – Score), 2021, Ordner mit Textilbezug, Foto © die Künstlerin © Hajnal Németh, Five Songs, One End (Systematic Assimilation Version – Score), 2021, Ordner mit Textilbezug, Foto © die Künstlerin
Zyklus für Wassereimer (oder Flaschen) – eine Interpretation von Nina Canell
Basierend auf Tomas Schmit, Zyklus für Wassereimer (#1), 1962 

Nina Canell arbeitet in ihren skulpturalen Installationen mit Transformation und Materialität. 

Die verwendeten Stoffe reichen von Strom und Wasser bis hin zu Unterseekabeln, Kaugummis oder Schnürsenkeln und zeugen von der Auseinandersetzung der Künstlerin mit Energieverteilung und deren teilweise verborgenen Wirkungsweisen. 

Canells Fokus liegt nicht auf dem fertigen Kunstobjekt, sondern auf den temporären und materiellen Aspekten von Prozess und Synergie.
 Anlässlich derTomas Schmit Retrospektiveinterpretier Canell Schmits zentrales Werk Zyklus für Wassereimer (und Flaschen) (1962) und überführt die ihm zugrunde liegenden Reflexionen über das Wesen von Zeit, Materie und Prozessualität in eine skulpturale Situation.17 UhrSanitas #10 – Solo Version – eine Interpretation von Hajnal Németh Basierend auf Tomas Schmit, Sanitas – 200 Blatt Theater #10(#3), 1962Aufgeführt von: Júlia Koffler, Erik Leuthäuser, Daniel Mattar, Fama M’Boup, Dora Osterloh  
18 Uhr
Five Songs, One End – ein Stück von Hajnal Németh

Basierend auf Tomas Schmit, Two Compositions to Justify a Performance (#25), 1964

Aufgeführt von: Júlia Koffler, Erik Leuthäuser, Friederike Merz, Dora Osterloh und Michael Schiefel 

Hajnal Németh arbeitet an den Schnittstellen von bildender Kunst und Musik, ihr interdisziplinäres Schaffen umfasst Performances, Rauminstallationen und Bewegtbildformate.

Ihre Werke gründen auf Notationen, Liedtexten, Gedichten oder Prosafragmenten aus so unterschiedlichen Quellen wie der Popmusik, klassischen Genres, Fluxus-Scores sowie Texten der Künstlerin.
Ihr experimenteller Umgang mit Zeit, Rhythmus, Intonation sowie ihre spielerische Hinterfragung von Bedeutungsstrukturen manifestieren sich oft in minimalistischen Eingriffen in das vorhandene Material, mit denen sie etwa den Sinn eines gesprochenen oder gesungenen Satzes verdreht.

In ihrer fortdauernden Zusammenarbeit mit Sänger:innen, Chören und Schauspieler:innen zeigt sie, wie Zusammenhänge arbiträr konstruiert und wieder seziert werden können. In Auseinandersetzung mit dem Werk Tomas Schmits hat Németh als Grundlage ihrer Interpretationen explizit solche Stücke ausgewählt, die das Zufallsprinzip zum sinnstiftenden Maßstab erklären oder die Wahrnehmung von Zeit und Dauer in einem konzeptuellen Umkehrschluss destabilisieren.  


Am 15. September 2021 gilt für den Zugang zu den Ausstellungen und Veranstaltungen die Getestet-Geimpft-Genesen-Regelung (3G). Bitte registrieren Sie sich bei Ihrem Besuch per Formular für die Kontaktnachverfolgung. Es gilt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.
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