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Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Dirigentin Marie Jacquot und mit Jean Rondeau (Cembalo) und 

Beleuchtete Philharmonie Berlin mit Potsdamer Platz am Abend
Beleuchtete Philharmonie Berlin mit Potsdamer Platz am Abend visitBerlin, Foto Wolfgang Scholvien
Thomas Ospital (Orgel) spielen Werke von Debussy, Poulenc und Saint-Saëns.

Marie Jacquot dirigiert dieses außergewöhnliche Konzert nach ihrem bravourösen DSO-Debüt vor vier Jahren. Im Mittelpunk dieser Aufführung stehen zwei Instrumente, die nur selten Soloparts übernehmen: Cembalo und Orgel.

Eröffnet wird der Konzertabend von Claude Debussys ›Prélude à l’après-midi d’un faune‹, das zeitlich zwischen den beiden anderen Werken des Konzerts entstanden ist.  Es vermittelt stilistisch zwischen der Spätromantik von Saint-Saëns und dem Neo-Barock Poulencs. Im Stil des Neo-Barocks komponierte Francis Poulenc das ›Concert champêtre‹ für Cembalo und Orchester in den späten 1920er-Jahren. Poulenc setzt dabei auf den Kontrast zwischen dem eher zarten Tasteninstrument und dem modernen Symphonieorchester. Jean Rondeau, der zu den erfolgreichsten Protagonisten der Alten-Musik-Szene gehört, übernimmt die Solopartie.

Im Unterschied dazu inszeniert Manuel de Fallas, sein fast zeitgleich geschriebenes, Cembalokonzert kammermusikalisch. Camille Saint-Saëns’ Dritte stellt einen der bedeutendsten und zugleich effektvollsten französischen Beiträge zur Gattung dar.



Aufgeführte Werke:

Claude Debussy
Prélude à l'après-midi d'un faune

Francis Poulenc
Concert champêtre für Cembalo und Orchester
  • Jean Rondeau Cembalo
Camille Saint-Saëns
Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78 »Orgelsymphonie«
  • Thomas Ospital Orgel

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Marie Jacquot
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Thomas Ospital
Jean Rondeau
Termine
Datum
Philharmonie Berlin