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Eine musikalische Lesung

Anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Einheit haben wir uns künstlerisch mit unserer Kindheit im „Osten“ auseinandergesetzt. Geboren und aufgewachsen in der Hauptstadt der DDR, war das Einzige, was uns von unseren Mitmenschen unterschied, unser fremdländisches Aussehen. Unsere afrikanischen Väter hatten in Ostberlin studiert, um in ihren Heimatländern den Sozialismus aufzubauen.

Berliner Fernsehturm
Berliner Fernsehturm © AHOJ!

Im Einheitsgrau wurden wir als „Mulattin“ und „Zigeunerin“ wahrgenommen, obwohl wir uns selbst nicht fremd fühlten.

Entgegen der offiziellen Doktrin von der internationalen Solidarität und Völkerfreundschaft erzählen wir anhand von authentischen Zeugnissen, wie wir den unterschwelligen Rassismus als Kinder in der DDR erfahren haben. Es ist ein rebellischer und heiterer musikalischer Abend, der der Frage nachgeht, wie wir mit diesem Konflikt umgegangen sind.

Haben wir rebelliert oder uns angepasst? Anhand von Tagebüchern, Stasi-Akten, Briefen und skurrilen Selbstbekenntnissen durchleuchten wir unsere Kindheit hinter dem antifaschistischen Schutzwall.
Zusätzliche Informationen
Mit: Grit Diaz de Arce und Bibiana Malay
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Datum
Theater unterm Dach
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Theater unterm Dach