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"Chaos und Aufbruch - Berlin 1920-2020" im Märkischen Museum, Berlin
"Chaos und Aufbruch - Berlin 1920-2020" im Märkischen Museum, Berlin © Paul Grunwaldt, Straßenarbeiter, Berlin, 1928 © Stiftung Stadtmuseum Berlin | Reproduktion: Michael Setzpfandt
Top-Veranstaltung

Chaos & Aufbruch - Berlin 1920 | 2020

Über Nacht verdoppelte sich 1920 die Einwohnerzahl Berlins. Durch Eingemeindung benachbarter, bis dahin selbstständiger Städte und Gemeinden entstand die flächenmäßig zweitgrößte Stadt der Welt. Das Märkische Museum präsentiert aus diesem Anlass ab April 2020 eine umfangreiche Sonderausstellung.

Adresse
Märkisches Museum

Am Köllnischen Park 5 10179  Berlin


Mit Blick auf die Vergangenheit und die Gegenwart Berlins geht sie der Frage nach, wie aus einem chaotischen Umbruch ein konstruktiver Aufbruch gestaltet werden kann.  

Am 1. Oktober 1920 wurden durch das „Groß-Berlin-Gesetz“ 27 Gutsbezirke, 59 Landgemeinden sowie die sieben bisher selbständigen Städte Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf nach Berlin eingemeindet. Auf einen Schlag wurde Berlin dadurch zur Weltstadt. Die Kommunalverwaltung setzte Akzente in vielen öffentlichen Bereichen, die bis heute zu den Grundlagen der städtischen Infrastruktur gehören. Das Groß-Berlin-Gesetz war somit die Grundlage für die Stadt von heute – für die Metropole Berlin.    

Eine historische und eine aktuelle Zeitebene laden in der Ausstellung zu einer Entdeckungsreise ein, die von den Problemen der Stadt über Lösungsansätze bis hin zu ihrem Zukunftspotential führt. Dabei geht es um Wohnen, Verkehr, Erholung, Verwaltung, um die Anbindung an das Umland und auch um Identität.   Die Ausstellung ist zugleich Teil eines Kooperationsprojekts mit den zwölf Berliner Bezirksmuseen.

Begleitet wird sie von einem umfangreichen Programm.

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