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Da liegt Europa

Die 22. Ausgabe des poesiefestival berlin möchte die sprachliche, kulturelle und poetische Vielseitigkeit Europas aufzeigen und über die Poesie gemeinsame Nenner finden.

Veranstaltungen in Berlin: 22. poesiefestival berlin
© visitBerlin, Foto: Günter Steffen

Das Festival findet, wie auch schon 2020, im Netz statt.
Unter dem Motto Da liegt Europa feiert das 22. poesiefestival berlin vom 11. bis zum 17. Juni 2021 die Poesie Europas in ihrer ganzen Formen- und Sprachenvielfalt und baut trotz Pandemie poetische Brücken quer über den Kontinent.

„Da liegt Europa. Wie sieht es aus?“, fragt Kurt Tucholsky 1932 unter dem Pseudonym Theobald Tiger in seinem Gedicht „Europa“ und beschreibt darin das Auseinanderdriften der europäischen Staaten zugunsten nationaler und zuungunsten gemeinschaftlicher Interessen und positiv verstandener Diversität. 

Eröffnet wird das poesiefestival berlin mit Weltklang, der Nacht der Poesie. Neun DichterInnen aus allen Teilen der Welt lesen und performen in ihren Muttersprachen, dieses Mal u.a. Marieke Lucas Rijneveld (Niederlande), Marko Tomaš (Bosnien und Herzegowina), Valzyna Mort (Belarus), Chus Pato (Galicien), Peter Waterhouse (Österreich), Judith Zander (Deutschland), Ben Lerner (USA) und Ichiko Aoba (Japan).

In diesem Jahr hält der Berliner Autor und Künstler Johannes Jansen (geboren 1966 in Ost-Berlin) die Berliner Rede zur Poesie mit dem Titel Ergebnis einer Isolation.

Im Forum wird die Vielsprachigkeit Europas als Ausgangspunkt genommen, um sich der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Realität des Kontinents zu nähern. Der türkische Journalist Can Dündar wird einen Vortrag halten, zur anschließenden Podiumsdiskussion sind u.a. der Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant und Autor Zoltán Danyi geladen.

Eine besondere Aufmerksamkeit gilt in dieser Festivalausgabe den europäischen Regionalsprachen, den Spracharchipelen Europas. Die Vielsprachigkeiten fünf europäischer Räume – Spanien, der Balkan, das Baltikum, Rumänien und das kaspische Meer – werden hinsichtlich Sprachenpolitik und -nationalismus, Identität und Dichtungstradition in fünf Veranstaltungen in den Fokus gerückt.

Anlässlich der aktuellen politischen Situation in Belarus erscheint es wichtiger denn je, die Lyrik belarussischer DichterInnen für das deutsche Publikum zugänglich zu machen und die bilateralen Beziehungen zu intensivieren. Aus diesem Grund übersetzen sich im diesjährigen Übersetzungsprojekt VERSschmuggel belarussische und deutsche DichterInnen gegenseitig. Zugesagt haben von belarussischer Seite u.a. Dmitri Strozew, Julia Cimafiejeva und Maryja Martysievič, von deutscher Seite u.a. Uljana Wolf, Ulf Stolterfoht und Özlem Özgül Dündar.

Ausführliches Programm und Vorverkauf ab Anfang Mai auf der Internetseite des Festivals.  
Zusätzliche Informationen
Das Festival wird wie auch schon 2020 online stattfinden.
Termine
Datum
virtuell