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Sinfoniekonzert mit Holly Hyun Choe und Marianna Bednarska

Zwei aufstrebende Künstlerinnen gibt es zum Auftakt der neuen Konzertsaison zu erleben – ein Beginn mit drei ganz unterschiedlichen Werken, die jedes für sich ein »neues Ufer« verheißen: Auf dem Programm steht die in ihrer Dramatik eines Opernhauses würdige Faust-Ouvertüre von Emilie Mayer.

Marianna Bednarska
Marianna Bednarska © Jan Windszus Photography

Die Komponistin wurde zu Lebzeiten als »weiblicher Beethoven« gefeiert und teilt das Schicksal mit einer ganzen Reihe hoch­karätiger Künstlerinnen nicht nur des 19. Jahrhunderts – sie geriet völlig zu Unrecht fast in Vergessenheit. Nach dem Unbekannten das Unerwartete: Die Incantations (Beschwörungen) von Einojuhani Rautavaara betonen die Sanglichkeit des Schlagzeugs und zeigen damit ganz neue Facetten der Perkussion im schwungvollen Werk des finnischen Komponisten. Zuletzt nach dem »weiblichen« dann auch der »männliche« Beethoven: Seine 7. Sinfonie gilt als sein mitreißendstes Werk. Als Zeugnis seines Wahnsinns verschrien, feierte Richard Wagner sie als »Apotheose des Tanzes«.

Aufgeführte Werke:

Emilie Mayer [1812–1883] Faust -Ouvertüre op. 46

Einojuhani Rautavaara [1928–2016] Incantations für Schlagwerk und Orchester

Ludwig van Beethoven [1770–1827] Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Holly Hyun Choe (Dirigentin)
Marianna Bednarska, Schlagzeug (Solistin)
Termine
Datum
Komische Oper Berlin