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WARTEN ist eine alltägliche, universale und existentielle Erfahrung, die uns in den letzten zwei Jahren auf besondere Art bewusst geworden ist und unser Leben nachhaltig geprägt hat.


Besondere Brisanz bekam das Thema in den letzten Monaten angesichts des Krieges in der Ukraine: Warten auf Feuerpausen und Fluchtmöglichkeiten, auf Verhandlungen oder ein Bett in fremden Ländern… Warten auf Frieden.

Gemeinsames WARTEN kann ein sozialer Akt sein, WARTEN LASSEN wiederum eine Strategie der Machtausübung.

Menschen stecken in einem kollektiven Wartewahnsinn, dem sich keiner entziehen kann und der darauf wartet, dass andere das Warten beenden.

Schnelles Handeln oder reifliche Überlegung, sich Zeit nehmen oder zu langes Warten: Diesem Spannungsfeld sind wir täglich ausgesetzt. Man könnte im Warten auch geschenkte Zeit sehen. Entzieht man sich dem Prinzip „Zeit ist Geld“ der Konsumgesellschaft, können im Innehalten vielleicht neue Perspektiven und Ideen entstehen.
Zusätzliche Informationen
Stückentwicklung von und mit:

Meda Banciu

Lukas Benjamin Engel

Thomas Georgi

Franziska Hoffmann

Miriam Kohler

Regie: Stephan Thiel

Co-Regie und Ausstattung: Halina Kratochwil

Musikalische Leitung: Alexander Ernst

Produktionsleitung: Uwe Lehr

Assistenz: Bodil Hirschler