
Eine Gruppenausstellung in Projektraum Galerie M
Die Ausstellung „tRaum“ widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem
Spannungsfeld zwischen normierter Lebensrealität und innerer
Vorstellungskraft. Der Titel der Ausstellung spielt bewusst mit der Doppeldeutigkeit
von „Traum“ als Wunschbild und „Raum“ als Ort des Rückzugs, der Freiheit und der Entfaltung.
Spannungsfeld zwischen normierter Lebensrealität und innerer
Vorstellungskraft. Der Titel der Ausstellung spielt bewusst mit der Doppeldeutigkeit
von „Traum“ als Wunschbild und „Raum“ als Ort des Rückzugs, der Freiheit und der Entfaltung.
In Zeiten zunehmender Reglementierung durch Bildungssysteme, Arbeitsmärkte und gesellschaftliche Erwartungshaltungen entstehen Sehnsüchte nach Alternativen, nach Spielräumen für persönliche Entwicklung, nach Utopien – nach dem „tRaum“. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie in genau diesen Zwischenräumen – also dort, wo Freizeit, Fantasie und Kultur aufeinandertreffen – kreative und fantastische Werke entstehen können.
Auch der physikalische Raumbegriff wird thematisiert: Raum ist nicht nur messbare Größe, sondern auch subjektive Erfahrung. Wo Realität und Wahrnehmung ineinandergreifen, stellt sich die Frage: Wann ist etwas real – und wann Traum?
Künstler:innen aus verschiedenen Disziplinen (Bildende Kunst, Installation, Medienkunst, Performance u.a.) setzen sich in ihren Arbeiten mit Themen wie innerer Rückzugsort, utopischer Raum, kindliche Fantasie, Kritik an Normierung, Selbstermächtigung durch künstlerisches Schaffen oder Träume als Gegenmodelle zur Realität auseinander.