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Was wäre, wenn ein Faschist plötzlich zum Antifaschisten würde? Würden wir ihm glauben?

Der italienische Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini (1922–1975) glaubte, dass der Heilige Paulus heute hier unter uns ist und dass seine Bekehrung - vom Verfolger des Glaubens zum Verkünder des Glaubens - noch immer stattfindet.


Er arbeitete an einem Drehbuch, in dem die Apostelgeschichte in der Nazizeit beginnt und sich bis in seine eigene Zeit im Europa der Nachkriegszeit erstreckt.

Allerdings gelang es ihm nie, sein Drehbuch fertigzustellen. Er wurde unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet. Aber können wir ernsthaft glauben, dass er nicht von Faschisten ermordet wurde? Und was wäre, wenn Pasolinis Mörder heute wieder an die Macht kämen?


Das Ensemble – unter der Leitung von Regisseur David Stöhr und Dramaturg Dirk Brauner – untersucht in einer Mischung aus Theater, Tanz, Video und Klangkunst, wie eine paulinische Bekehrung heute angesichts eines wiederauflebenden Faschismus aussehen könnte.


  • Sprachen auf der Bühne: Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch, Spanisch

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Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Heizhaus ist über zwei Rampen zugänglich. Die erste Rampe ist 6,60 m lang und verfügt über eine Steigung von 5,2%, die zweite Rampe ist 6,80 m lang mit 6%igem Neigungswinkel.

Teilnehmende Künstler:innen
Javeh Asefdjah
Jared McNeill
Jules* Elting
Tiziano Portas
Angela Winkler
Termine
Oktober 2026
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