Direkt zum Inhalt
Blick in die Ausstellung. Cellarium: Klosterbau und Klosterwirtschaft
Blick in die Ausstellung. Cellarium: Klosterbau und Klosterwirtschaft © Kloster Chorin, Foto: Ulrike Schuhose

Das Kloster Chorin zeigt seine Geschichte

Faszinierende Architektur und landschaftliche Schönheit

Das Kloster Chorin ist ein wichtiges Denkmal der norddeutschen Backsteingotik. Es vereint europäische Geschichte, mittelalterliche Architektur und Denkmalgeschichte. Die Dauerausstellung veranschaulicht an Medienstationen und Objekten im ehemaligen Brauhaus und im Cellarium diese reiche Geschichte.

Adresse
Zisterzienserkloster Chorin

Amt Chorin 11a 16230  Chorin


Im Cellarium wird der Bau des ehemaligen Zisterzienserklosters im 13. Jahrhundert und die mittelalterliche Klosterwirtschaft vermittelt. In dem ehemaligen Vorratskeller der Mönche erfahren Sie, wie im 13. Jahrhundert die Askanier die Entstehung des Klosters Chorin förderten und welchen Einfluss sie auf die Architektur nahmen, denn die Söhne des brandenburgischen Markgrafen Johann I. bestimmten das Kloster Chorin zu ihrem Haus- und Grabkloster. Im Kloster Chorin spiegeln sich Macht und Einfluss des Landesherrn, am deutlichsten erkennbar an der imposanten Westfassade des Klosters und am aufwendigen Bauschmuck mit Blatt- und Rankendekor wieder, obwohl der Reformorden der Zisterzienser Pracht und persönliche Bereicherung ablehnte und eine schlichte Architektur für seine Klöster vorgab. Im Cellarium wird ebenfalls gezeigt, wie die Mönche im Mittelalter wirtschafteten. Ein großes interaktives Modell zeigt den umfangreichen Landbesitz des Klosters in der Region.

Mit der Gründung des Klosters 1272 schufen die Zisterziensermönche einen Ort, von dem aus sie das Umland durch die klostereigene Landwirtschaft und den Handel nachhaltig prägten. Im Brauhaus können Sie die nachreformatorische Nutzung und die Wiederentdeckung Chorins im 19. Jahrhundert durch den bekannten Baumeister und ersten preußischen Denkmalpfleger, Karl Friedrich Schinkel erleben. Sie erfahren, wie Karl Friedrich Schinkel Chorin entdeckte, wie er zur Rettung des Klosters beitrug und wie das ehemalige Backsteinkloster ein Musterbeispiel preußischer Denkmalpflege wurde.
Reproduktionen von Zeichnungen Schinkels vermitteln die intensive Auseinandersetzung des Baumeisters mit der Anlage.

In Hörtexten werden die historischen Hintergründe erläutert. Rund 300 Abbildungen, Grafiken und historische Fotografien geben Einblicke in frühe Restaurierungsphasen, die künstlerische Rezeption des Klosters und die Auswirkungen auf neogotischen Kirchenbauten im 19. Jahrhundert in der Umgebung Chorins.

Veranstaltungskalender

Hier finden Sie weitere Informationen