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Musikalischer Vortrag von Carolin Müller-Dohle (Deutsche Oper Berlin)

Eine Oper über einen Staatsbesuch zu schreiben, ist außergewöhnlich. Und wenn dieser Staatsbesuch auch noch in die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts eingegangen ist, hat der Stoff, aus dem dieses Stück zeitgenössische Musiktheater entstanden ist, offenbar kein Verfallsdatum. So denken es sich die Verantwortlichen der Deutschen Oper in Charlottenburg und präsentieren im Juni und Juli die Inszenierung von John Adams Oper “Nixon in China”.


1987 komponierte der US-Amerikaner John Adams in der Musiksprache der Minimal Music diese als Auftragsarbeit entstandene Oper, die bei ihrer Uraufführung eher verhalten aufgenommen wurde.
Im Laufe der Jahre aber hat sie sich international durchaus Renommee erspielen können, weil sich die in ihr verarbeitete Handlung sehr gut eignet, um sie entsprechend weit einer interpretatorischen Deutung zu unterziehen. Meist wird der im Jahr 1972 stattgefundene Staatsbesuch des damaligen US-amerikanischen Präsidenten Richard Nixon beim chinesischen Revolutionsführer Mao Zedong als ironisch überhöhte Farce inszeniert.

Wie es die Charlottenburger Opernmacher nun deuten, weiß Carolin Müller-Dohle zu erzählen, die im Rahmen der “Marzahner Konzertgespräche” über die aktuelle Inszenierung Auskunft geben wird.

Carolin Müller-Dohle ist seit der Spielzeit 2021 / 2022 als Dramaturgin an der Deutschen Oper engagiert und an der aktuellen Inszenierung von “Nixon in China” beteiligt.
Zusätzliche Informationen
Anmeldung erbeten unter Telefon 54 704 142

Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltungen.

Bei einigen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek machen wir Fotos und/oder Videos, die ggf. auf unserer Webseite, denen unserer Partner, Facebook oder Instagram veröffentlicht werden.
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