Patrick Khatami ist ein sogenannter „Deutsch-Iraner“, in Deutschland geboren und noch nie im Iran gewesen. Ganz im Sinne einer modernen und diversen Gesellschaft empfindet er sich tatsächlich auch als beides: deutsch und iranisch. Jedoch ist dieses Gefühl durchdrungen von einer ständigen Ambivalenz, welche sich als kräftezehrend herausstellt, gleichzeitig entstehen dadurch Resonanzräume, die nur aufgrund einer Interkulturalität möglich sind. Eine in die Realität umsetzbare Verbindung zum Iran selbst erscheint durch die Brutalität des Islamischen Regimes als unerreichbar, eine Reise dorthin wäre zu riskant, und so existiert der Iran nur als eine ferne Imagination. Dies gilt auch für die Elterngeneration, deren Erfahrungen hinsichtlich institutioneller Gewalt und Repression derer gleichen, die jüngst im Iran protestiert haben und dabei gnadenlos und blutig niedergeschlagen wurden.
In diesem Stück geht es um das Dazwischen-Sein, die Frage nach der Herkunft und Zugehörigkeit und die tragende Rolle der Eltern hierbei. Es geht um die ewige Sehnsucht nach einem Land, das nicht befreit und vermutlich niemals besucht werden kann.
„Dieses charmante Hotel liegt im Herzen von Teheran im belebten Bezirk Monirije und beeindruckt mit seinem ganz ursprünglichen Charme und seiner erlesenen persischen Küche. Die weitläufige, grüne Hotelanlage mit prächtigen Gärten und einer edlen Sonnenterrasse lädt ihre Gäste zur Erholung und Entspannung ein, so diese mit ihren Granatapfelbäumen, Palmen und bequemen Liegen einer kleinen Oase gleicht. Wer Entspannung, Stil, herzliche Gastfreundschaft und erlesenes Essen sucht, wird in diesem Juwel sein persönliches Paradies finden.[...]"
Zusätzliche Informationen
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