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Sind Holzschnitte holzschnittartig? Entsprechen sie tatsächlich den klischeehaften Vorstellungen, die man bis heute mit dem Medium verbindet? Welche Möglichkeiten bietet das technische Verfahren und wie haben Künstler*innen diese Möglichkeiten zu den verschiedenen Zeiten genutzt? Begleitend zur groß angelegten „Holzschnitt“-Ausstellung im Kupferstichkabinett nehmen sich Studierende der Technischen Universität Berlin parallel mit einer komprimierten Kabinettausstellung in der Gemäldegalerie der Thematik an.

Veranstaltungen in Berlin: Holzschnittartig? 23 Holzschnitte aus vier Jahrhunderten
© Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz

Die Sonderpräsentation lädt zu einer kleinen Entdeckungsreise in die Welt des Holzschnitts ein: 23 Blätter aus dem 15. bis 20. Jahrhundert berichten von den technischen Fertigkeiten der an der Produktion beteiligten Künstler*innen, der Freude am Experiment und der Vielfalt der Lösungen. Gezeigt werden unter anderem Werke von Albrecht Altdorfer, Ernst Barlach, Luca Cambiaso, Hendrick Goltzius, Ernst Ludwig Kirchner, Sabina Grzimek, Giuseppe Scolari, Giuseppe Vicentino und Hans Wechtlin.

„Holzschnittartig? 23 Holzschnitte aus vier Jahrhunderten“ ist in Zusammenarbeit mit Studierenden des Masterstudienganges Kunstwissenschaft an der Technischen Universität Berlin entstanden. Unter der Leitung von Magdalena Bushart wurden 23 Werke ausgesucht und zu einem Narrativ verdichtet.