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FALLA - Variation von phalla, für das Phallische, als weibliche Neigung des phallo, des Phallus.


Falla bedeutet im Spanischen Versagen, Fehler, den ursprünglichen Schuld oder das Fehlende, aber auch Öffnung, Riss, Spalte.

Falla, auf Katalanisch, vom lateinischen facula, „Fackel”. Als Brandstoff, etwas, das in Brand gesetzt werden kann.

Im Laufe der Geschichte wurde die weibliche Geschlechtsidentität oft durch das Fehlen des Phallus definiert. Julia B. Laperrière thematisiert diese problematische Vorstellung aus einer queeren feministischen Perspektive und nutzt dabei den Umschnalldildo als transformatives Werkzeug: Wie fühlt es sich an, einen Penis zu haben/zu tragen? Wie wirkt sich das auf die Art und Weise aus, wie man sich bewegt? Welche Macht verleiht er demjenigen, der ihn trägt?

In Zusammenarbeit mit der Musikerin Pia Achternkamp lädt FALLA zum Spiel ein, zu einem Ausflug ins Dazwischen, der eine alternative, befreite und unverschämte Vision weiblicher Sexualität entwirft.


IN ENGLISCHER SPRACHE

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Zusätzliche Informationen
Julia B. Laperrière (alle Pronomen) ist ein*e französisch-kanadische Choreograf*in und Performer*in mit Sitz in Berlin. Aus einer queeren feministischen Perspektive heraus interessiert sie sich für einen großzügigen Tanzstil und beschäftigt sich in letzter Zeit mit gefährlichen Tänzen und Möglichkeiten für neue Intimitäten. Julias neueste Werke (Falla, Falla VR, Swivel Open und Dangereuses) sind derzeit auf Tournee in Deutschland, Frankreich, Kanada und Norwegen. Außerdem hat Julia an verschiedenen Orten unterrichtet, darunter am CCN d'Orléans, in der Tanzfabrik Berlin, im Radialsystem und an der Universität Osnabrück. Seit 2023 ist Julia Vorstandsmitglied des ZTB e.V., wo sie sich ehrenamtlich für Themen wie die Prekarität künstlerischer Arbeit, politische Repräsentation, Reform des Fördersystems, Barrierefreiheit, Vermittlung und ähnliche Themen engagiert.

 

Pia Achternkamp (alias „loh“) ist eine Komponistin, die an der Schnittstelle von Musik, darstellender Kunst, Sprache und bildender Kunst arbeitet. Neugierig auf die Wechselwirkungen zwischen Klang, Raum, Bewegung und Dialog, führt Pia ihre Musik im Kontext der darstellenden Kunst meist live auf.
Sie hat ihre Arbeiten im HAU Berlin, im Maxim Gorki Theater und im ACUD mit Asaf Hameiri sowie in der Volksbühne Berlin mit dem Future Witchcraft Project präsentiert. Mit ihrem Soloprojekt loh erforscht Pia die Kraft endloser Wiederholungen und minimaler Variationen.

Pia ist Mitglied mehrerer Bands: CHRUCH | grau& | Mildred | Pomel



Teilnehmende Künstler
Pia Achternkamp (Sound und Performance)
Julia B. Laperrière (Choreographie und Performance)
Nicola Dubois (Lichtdesign)
Micaela Kühn Jara (Produktionsas­sis­ten­z)
Raquel Rosildete (Lichtdesign)
Siegmar Zacharias (Dramaturgie)
Termine
April 2026
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