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Spuren der NS-Zwangsarbeit sichtbar machen

Die Veranstaltung informiert über die Geschichte der Zwangsarbeit auf dem Gelände der Fabrik Osloer Straße und diskutiert mögliche Formen des Erinnerns.


Im Wedding ist die Fabrik Osloer Straße als Treffpunkt für die Nachbarschaft und darüberhinaus bekannt: Viele soziale und kulturelle Projekte haben hier ihr Zuhause gefunden.

Errichtet wurden die Gebäude um 1900 von der Firma A. Roller, die Maschinen für die Streichholzproduktion herstellte. Während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte Roller in der Rüstungsproduktion zahlreiche Zwangsarbeiter:innen, darunter aus der Ukraine. Auf einem Sportplatz an der Kühnemannstraße unterhielt die Firma ein eigenes Barackenlager für über 100 Personen.

Roland Borchers: Zwangsarbeit in Berlin
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Thomas Irmer: Zwangsarbeit bei der Firma A. Roller
Historiker und Politologe

Nora Hogrefe: Formen des NS-Gedenkens in Berlin
Koordinierungsstelle Historische Stadtmarkierungen

Nathan Friedenberg: Erinnern und Gedenken in Mitte
Mitte Museum

Moderation: Bettina Pinzl, Katja Korshikova
Fabrik Osloer Straße e.V.

Eine Veranstaltung imRahmen des Projektes „Mal laut gedacht. Politische Bildung im Kiez“.
Zusätzliche Informationen
Treffpunkt: 2. Hinterhof, 1. Etage, Café und Theaterraum

Anmeldung/Buchung: Anmeldung (bis 20.02.): info@demokratie-in-der-mitte.de
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