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Hier soll sie nun mitarbeiten, die junge Wanja, und möglichst nicht aufmucken: auf dem Schrottplatz, in einer kaputten Welt.  Unsinnige Tätigkeiten bestimmen den Tagesablauf. In ihrer Umgebung herrscht Angst, Orientierungslosigkeit und Ohnmacht. Kein Wunder, dass sie keine Lust hat und einfach gar nichts mehr tut.

KEY VISUAL Die starke Wanja
KEY VISUAL Die starke Wanja © Christian Costea

Doch eines interessiert sie: Wovor haben die Leute eigentlich Angst? Und warum verbringen sie den Tag mit sinnlosen Tätigkeiten, wo man doch Bäume pflanzen, Tiere retten oder eine Himmelsleiter bauen könnte?

Sieben Jahre lang schweigt Wanja und denkt darüber nach. Dann macht sie sich auf den Weg - und fragt. Ihre Fragen führen sie weg vom Schrottplatz in eine andere Welt. Sie setzt sich auseinander mit Angst, mit Lügengeschichten und Missgunst. Und kommt schließlich zurück, um aus dem Schrottplatz einen Ort der Gemeinschaft zu machen.

Inspiriert von Otfried Preußlers Geschichte, fragt das Stück, was Stärke heute bedeutet.

Muss das Dach des Hauses angehoben, müssen der Och, die Babajaga und der steinerne Ritter besiegt werden oder kann Stärke auch etwas ganz anderes sein? Was bedeutet Stärke in einem Umfeld, das vor der Babajaga zittert, ohne ihr jemals begegnet zu sein?

Unsere Wanja - ein Mädchen - besteigt am Ende nicht den Zarenthron. Sie verändert durch ihr Handeln das Zusammenleben der Menschen in ihrem Dorf.
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Karim Bauke (Video)
Katrin Bischof (Kostüm)
Iana Boitcova (Licht)
Philip Klose (Dramaturgie)
Daniel Koch (Regie)
Radu Nagy (Musik)
Marco Riedel (Ausstattung)
Dirk Thiele (Bühne)
Hedwig Schaarenberg
Larissa Fichtner
Anne Weise
Termine
Juli 2023
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