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In der multimedialen Rauminstallation Der Schlaf gebiert Ungeheuer (2025) widmen sich Evi Jägle und Jan Barner einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Schlaf- und Traummodi.


Auf einer Fläche von 20 Quadratmetern schaffen die Künstler einen verdichteten Erfahrungsraum, der die phänomenologischen Mechanismen des Ruhezustands untersucht. Dabei greift das Werk historisch und kunstgeschichtlich konnotierte Motive des Unbewussten auf und übersetzt diese mittels zeitgenössischer Medien in eine immersive Umgebung.

Inhaltlich fokussiert die Arbeit auf den Moment des Übergangs: Das Einschlafen wird hierbei als radikale Entgrenzung interpretiert, in der die sonst stabile Barriere zwischen dem körperlichen Selbst und der objektiven Außenwelt erodiert. Jägle und Barner inszenieren diesen Zustand der Ununterscheidbarkeit von Innen- und Außenraum als Überschreitung sensorischer Grenzen.

Die Installation lädt dazu ein, die Auflösung individueller Wahrnehmungsmuster zu reflektieren und hinterfragt, wie sich Identität und Bewusstsein im Zustand der physischen Passivität neu konstituieren.
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