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Die Stasi-Unterlagen und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung

Wie war es möglich, dass
sich nach dem Faschismus eine zweite Diktatur nahtlos anschloss, sich die
eine in die andere verlängerte, wie Herta Müller schreibt:
„Der Faschismus in den Stalinismus, nach Stalins Tod 1953 in den
Post-Stalinismus, was man bis 1989 Aufbau des Sozialismus nannte.“


 Um den Rückzug der Menschen und den scheinbar geringen Widerstand zu verstehen, muss man die Methoden der Diktaturdurchsetzung verstehen. Die SED setzte mit Härte die Diktatur des Proletariats durch. Wer sich wehrte, wurde zersetzt, weggesperrt, ausgewiesen, verurteilt und hingerichtet. 1950 führte die Sowjetunion die Todesstrafe wieder ein. Bis zu Stalins Tod 1953 wurden im mitteldeutschen Raum mehr als 1.000 Todesurteile gefällt und vollstreckt. 


Über die Dokumentation der Repression und die Bedeutung der Stasi-Unterlagen für die Gesellschaft und die Zukunft sprechen Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte), Lars Rohwer (MdB) und Alexandra Titze (Vizepräsidentin Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv).

Moderation: Dr. Joachim Klose (Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.)  

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nach dem Nationalsozialismus eine Zweite Deutsche Diktatur? Zur Diktaturdurchsetzung in der DDR“ statt. Gewidmet ist die Reihe dem Studenten Herbert Belter, der von einem Gericht in Moskau zum Tode verurteilt und dort hingerichtet wurde.   

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung über die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. ist erwünscht.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. durchgeführt.


Im Rahmen der folgenden Veranstaltung findet eine begleitende Führung im Stasi-Unterlagen-Archiv statt. Sie haben die Chance einen Blick in das Archiv zu ergattern. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Plätze nötig. Melden sie sich über einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de oder Tel. 030 18 665-6699 an. Die Führung findet um 17:00 Uhr statt im „Haus 7“.
Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Der Zugang zum Veranstaltungssaal ist nicht barrierefrei.
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