Direkt zum Inhalt
Ihre gesuchte Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Finden Sie viele weitere Veranstaltungen, Tipps und Empfehlungen in Berlins größtem Veranstaltungskalender auf visitBerlin.de.

André Charlier vergiftet seine Ehefrau Eve. Zur gleichen Zeit wird der Widerstandskämpfer Pierre Dumaine erschossen. Im Leben einander nie begegnet, treffen sich Eve und Pierre im Reich der Toten. Als Tote werden sie zu Zuschauern des Lebens: Sie können nichts bewegen, nichts verändern, nichts spüren.

Das Spiel ist aus
Das Spiel ist aus © Arno Declair

Dennoch verlieben sich die beiden – und bekommen eine zweite Chance. Um ihre Liebe zu verwirklichen dürfen sie ins Leben zurückkehren, mit einer Auflage: sich innerhalb von 24 Stunden uneingeschränkt zu  vertrauen. Doch Pierre will seine Kameraden von einem geplanten Anschlag abhalten und Eve ihre Schwester vor ihrem Ehemann beschützen. Sie verspielen ihre Chance und kehren zurück ins Reich der Toten, diesmal endgültig. In seinem 1943 verfassten Drehbuch hat sich Jean-Paul Sartre erlaubt, auch einmal zu spielen. Dennoch ist sein Text mehr als nur Spielerei: Die Geschichte über den Tod wirft auch heute noch Fragen über das Leben auf. In einer Gesellschaft, in der auf Revolutionen immer nur neue Diktatoren folgen, in der Genuss verpönt und für Gefühle keine Zeit ist – wo ist da noch der Unterschied zwischen uns Lebenden und Sartres Toten? Muss man das Leben erst verlieren, um es zu erkennen? Und kann diese Erkenntnis etwas verändern?

  • von Jean-Paul Sartre
  • Regie: Jette Steckel
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Jette Steckel (Regie)
Florian Lösche (Bühne)
Pauline Hüners (Kostüme)
The Notwist (Musik)
Mark Badur (Musikalische Betreuung)
Volker Wendisch (Musikalische Betreuung)
Alexander Bunge (Video)
Anika Steinhoff (Dramaturgie)
Judith Hofmann (Eve)
Ole Lagerpusch (Pierre)
Alexander Khuon (André Charlier/ Eves Vater/ Tanzender)
Birgit Unterweger (Lucette/Straßensängerin/Dame [für Barbara Heynen])
Natali Seelig (Madame Barbezat/Renaudel/Regent/Tanzende)
Elias Arens (Der Greis/ Dixonne/ Lucien Derjeu)
Sarah M. Lauks (Marquise/ Assistentin des Regenten/ Rose)
Till-Jan Meinen (Offizier/ Terrorist)
Ray Reimann (Tonmeister)
David Behnke (Statist:innen)
Margitta Azadian (Statist:innen)
Mohammed Azadian (Statist:innen)
Valentin Pinto Leivas (Statist:innen)
Termine
Datum
Deutsches Theater Berlin