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Die Berliner Künstlerin Tatjana Doll hat für ihre Ausstellung „Check In“ eine imposante Reihe von 40 großen bis sehr großformatigen Bildern, betitelt als „Dummy_Akku-Akku“, ausgewählt. Alle Bilder zeigen die mystischen Steinfiguren der Osterinseln, Moai genannt, als machtvolle künstlerische Selbstdarstellungen des Menschen.

Dummy_Akku-Akku, Tatjana Doll
Dummy_Akku-Akku, Tatjana Doll Dummy_Akku-Akku, Tatjana Doll

Tatjana Dolls Kunstwerke entstanden zwischen 2014 und 2022. Die Akku-Akkus sind für die Künstlerin ein Grundmotiv, sie beschützen quasi als Ikonen einer vergangenen Hochkultur all ihre anderen Malereien und Verbildlichungen jetziger Hochkultur wie Autos, Flugzeuge, Container oder Piktogramme in ihren anderen Werken.

Die Malereien hängen, figürlich gedacht, mit dem Rücken zu Bühnen- und Zuschauerraum. So schützen die Moai das Geschehen, das hinter ihnen im Saal stattfindet, ähnlich wie die Ordner, die ein Fußballspiel vor den Banden stehend beschützen. Im Foyer schauen die Moai sinnbildlich ins offene Meer, das nicht Berlin oder die Welt ist, sondern das Jetzt.

„Check In“ – Ausstellung von Tatjana Doll
Ausstellung in den Foyers der Deutschen Oper Berlin von Oktober 2022 bis Juli 2023
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