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Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin

Mit der Ausstellung „Broken Music Reloaded“ stellt der Hamburger Bahnhof erstmals den in der deutschen Museumslandschaft seltenen Sammlungsschwerpunkt von Klangkunst und Künstler*innenschallplatten ausgehend von der Medienkunstsammlung der Nationalgalerie vor.

Hamburger Bahnhof_innen
Hamburger Bahnhof_innen © visitBerlin, Foto: Martin Gentischer

Für die Präsentation wird das 2019 mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Ernst von Siemens Musikstiftung erworbene Konvolut von Künstler*innenschallplatten aufgearbeitet, das Ursula Block im Zusammenhang mit ihrer viel beachteten Schau „Broken Music. Artists‘ Recordworks“ (1989) zusammengetragen hat. Diese widmete sich dezidiert Schallplatten von Künstler*innen und gilt mit ihrem Begleitkatalog bis heute als Referenz zu diesem Thema. Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof hebt die Bedeutung von Künstler*innenschallplatten und Klangkunst in der Geschichte der Intermedia-Kunst hervor.

Aus dem Bestand von rund 500 Schallplatten ist eine Auswahl von u.a. Laurie Anderson, Jean-Michel Basquiat, John Cage, Chicks on Speed, Valie Export, Yves Klein, Christina Kubisch, Christian Marclay, Meredith Monk, Michaela Melián, Carsten Nicolai, Yoko Ono, Wolfgang Tilmans und Andy Warhol zu sehen.

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