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Gedenkstätte Stille Helden Dauerausstellung
Gedenkstätte Stille Helden Dauerausstellung © Gedenkstätte Stille Helden

Gedenkstätte Stille Helden

Ausstellung über Einzelschicksale während der NS-Zeit

Die Gedenkstätte Stille Helden erinnert an jene oft als „stille Helden“ bezeichneten Menschen, die im nationalsozialistischen Deutschland Juden halfen, im Untergrund zu überleben.

Die Gedenkstätte Stille Helden erinnert an jene Menschen, die während der NS-Diktatur verfolgten Jüdinnen und Juden beistanden. Das Beispiel der vielfach als „stille Helden” bezeichneten Helferinnen und Helfer zeigt, dass es auch im nationalsozialistischen Deutschland und in den deutsch besetzten Gebieten Handlungsspielräume gab, Verfolgte zu unterstützen.

Die Dauerausstellung informiert über die Verfolgung und die Zwangslage der Jüdinnen und Juden angesichts der drohenden Deportationen, über den Entschluss Einzelner, sich durch Flucht in den Untergrund der tödlichen Bedrohung zu widersetzen, sowie über das Handeln und die Motive derjenigen, die ihnen halfen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zehn Geschichten. Objekte, Dokumente und Fotos illustrieren geglückte ebenso wie gescheiterte Rettungsversuche von Einzelnen und Netzwerken. Dargestellt werden die vielfältigen Beziehungen zwischen denen, die halfen, und denen, die vorher die aktive Entscheidung getroffen hatten, sich der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Mordpolitik zu entziehen.

Unter Gefährdung der eigenen Person besorgten sie den „Untergetauchten“ Lebensmittelkarten, beschafften ihnen falsche Papiere, leisteten Fluchthilfe, organisierten Quartiere oder versteckten die Verfolgten bei sich. In Deutschland überlebten etwa 5000 „Untergetauchte“, davon über 1700 in Berlin. In der Ausstellung werden zehn Einzelschicksale dokumentiert. Persönliche Gegenstände, Dokumente und Fotos illustrieren die teils gelungenen, teils gescheiterten Rettungsversuche aus der doppelten Perspektive von Helfern und Verfolgten. Hier gibt es auch die Möglichkeit, sich an Medientafeln über weitere Rettungsgeschichten zu informieren. Darüber hinaus besteht das Angebot zur intensiven Recherche an Terminals, in denen die Biografien von mehreren hundert Helferinnen, Helfern und Verfolgten dokumentiert sind. Diese Präsentation wird laufend ergänzt.

Öffnungszeiten

Montag 9:00 – 18:00
Dienstag 9:00 – 18:00
Mittwoch 9:00 – 18:00
Donnerstag 9:00 – 20:00
Freitag 9:00 – 18:00
Samstag 10:00 – 18:00
Sonntag 10:00 – 18:00

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