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Frauen, die in und nach Europa migriert sind, haben Gesellschaften geprägt: als Arbeiterinnen, Sorgetragende, Aktivistinnen und auf vielfältige andere Weise.

Mit der Vorstellung einer neuen Online-Plattform möchte das Projekt „Female Labour Migration in European History” dazu einladen, europäische Geschichte aus ihrer Perspektive neu zu entdecken und öffentliches Erinnern zu reflektieren.

Die Plattform macht persönliche Geschichten von Migration, Arbeit und Alltag zugänglich und zeigt mit einem Blick hinter die Kulissen, wie diese Zeugnisse entstanden und wie Public-History-Ansätze dazu beitragen können, diese Erfahrungen sichtbarer zu machen. Sie entstand als gemeinschaftliches Projekt von Migrantinnen*, Museen, Forschenden, Künstler:innen und Aktivist:innen aus ganz Europa. Ausgehend von den auf der Plattform versammelten persönlichen Zeugnissen beleuchten die Mitwirkenden bei der Veranstaltung Kontinuitäten und Wandlungsprozesse weiblicher* Arbeitsmigration vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zudem werden methodische und ethische Fragen diskutiert, die mit der Repräsentation persönlicher Lebensgeschichten und gesellschaftlicher Zusammenhänge im öffentlichen Erinnern verbunden sind.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des europäischen Projekts „Female Labour Migration in European History” (FeMig.Lab). Kurator:innen und Panelist:innen: Ban Ying, Centre for the History of Migrants in the Lower Countries, Ethnographic Museum of Istria, Gabriela Nicolescu, Humanity in Action Poland, LVR Industrial Museums, Minor Kontor, Red Star Line Museum, Ruhr Museum.

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