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Unter dem thematischen Dach „Tales & Legends“ lädt das Verbandsjugendorchester Hochrhein (VJO) ein zum Konzert im Rahmen seiner Konzertreise nach Berlin und Dresden im Sommer 2022

GRAFIK ORCHESTER
GRAFIK ORCHESTER © visitBerlin, Illustration Klio Karadim

Das sinfonische Blasorchester präsentiert mit dem gleichnamigen Hauptwerk „Tales & Legends“ des schweizerischen Komponisten Etienne Crausaz eine energiegeladene und aufregende Reise durch die mythische Sagenwelt als Originalkomposition für sinfonisches Blasorchester. Dabei beschreibt der Komponist in drei Sätzen drei wahre Geschichten und faszinierende Legenden aus dem Mittelalter.

Wer jedoch genau hinhört, wird zahlreiche Zitate und Anspielungen entdecken, mit denen der Komponist augenzwinkernd auf unsere zeitgenössische „Sagenwelt“ hinweist und dabei Themen aus dem Genre der Filmmusik aufgreift und verarbeitet.

Tatsächliche Filmmusik ist hingegen die anspruchsvolle Bearbeitung des Soundtracks aus „How to train your Dragon“ – „Drachenzähmen leicht gemacht“. Der Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks erhielt für seine Filmmusik von John Powell 2011 eine Oscar-Nominierung. Ton van Grevenbroek schafft es, mit seiner hervorragenden Bearbeitung für sinfonisches Blasorchester, die vielen Facetten und Emotionen des Filmes in einem Werk zusammenzubringen und somit die Handlung auf musikalische Art und Weise nachzuerzählen.

Zwei weitere Originalwerke hat das Orchester mit „Festive Impressions“ und „Fanfare and Funk“ im Programm. Beide Titel stammen vom ebenfalls schweizerischen Komponisten Oliver Waespi, der im Juni für zwei Tage persönlich mit dem Verbandsjugendorchester an seinen Stücken probte.

Mit „Wind in the Reeds“ präsentiert das VJO schließlich ein außergewöhnliches Solowerk für Fagott und Blasorchester vom englischen Komponisten Philip Sparke mit Solistin Annemarie Kopetzki. Das pastorale Werk soll bei den Zuhörenden Bilder wecken, die durch das Wortspiel im Titel heraufbeschworen werden. Es enthält aber auch einen schnelleren Mittelteil, der alle Aspekte des besonderen Charakters des Fagotts voll ausnutzt.

Die Gäste können sich darüber hinaus auch auf kleine Überraschungen aus dem Bereich der Unterhaltungsmusik freuen, die das Orchester, gerne auch begleitet von launischen Anekdoten aus dem Leben des aus England stammenden Dirigenten, vorstellen wird.

Eintritt frei, Spende erbeten
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Emmauskirche