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Stadtrundgang für Jugendliche ab 14 Jahren

Was erinnert heute noch an die Verfolgung und Deportation Berliner Jüdinnen und Juden? Spuren der Geschichte sind zum Beispiel die Gedenktafel für Otto Weidt beim Museum Blindenwerkstatt, das Denkmal in der Rosenstraße, wo 1943 der größte spontane Protest gegen die Deportation von Juden stattfand, das Denkmal »Der verlassene Raum« am Koppenplatz, der Gedenkstein in der Großen Hamburger Straße und viele in den Boden eingelassene »Stolpersteine«.

Anne Frank Zentrum Berlin, Foto: Mandy Kloetzer

Der Stadtrundgang führt auch in die Gegenwart: zum Beispiel zur ehemaligen »Jüdischen Freischule«, die als Jüdische Oberschule seit 1993 wieder von der jüdischen Gemeinde betrieben wird. Der Stadtrundgang führt zu verschiedenen Orten der Geschichte jüdischen Lebens in Berlin. Unter anderem zur Großen Hamburger Straße, wo die jüdische Gemeinde Mitte des 19. Jahrhunderts ein Altenheim errichten ließ, das später von der Gestapo geschlossen und zum Sammellager für Deportationen umfunktioniert wurde; oder zum nahegelegenen St. Hedwigs-Krankenhaus, in dem mehrere verfolgte jüdische Menschen Zuflucht fanden.

Für Jugendliche und Erwachsene gibt es bei dieser Spurensuche viel zu entdecken.

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