Diesmal wird Schubert in Beziehung zu zwei bedeutenden Komponisten seiner Generation gesetzt: zu Ludwig van Beethoven , dessen künstlerische Persönlichkeit für Schubert eine wichtige Inspirationsquelle war, und zu Carl Maria von Weber, der mit seiner Musik die romantische Klangsprache entscheidend mitprägte.
Es entsteht ein musikalischer Bogen von der späten Klassik zur frühen Romantik.
Im Zentrum stehen dabei unterschiedliche Facetten von Schuberts Musik: die liedhafte Poesie der Variationen über „Trockne Blumen“ ebenso wie die dramatische Intensität der Klaviersonate a-Moll.
Ein besonderer Blick gilt am Ende des Programms Carl Maria von Weber, dessen Todestag sich 2026 zum 200. Mal jährt. Sein Trio in der klangfarbenreichen Besetzung Flöte, Violoncello und Klavier gehört zu den schönsten Kammermusikwerken dieser Zeit und lässt die romantische Fantasie und Virtuosität Webers in sprudelnder, leuchtender Weise aufscheinen – ein temperamentvoller und poetischer Abschluss des Konzerts.
Programm
Ludwig van Beethoven – 7 Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ WoO 46 für Violoncello und Klavier
Franz Schubert – Variationen über „Trockne Blumen“ D 802 für Flöte und Klavier
Franz Schubert – Sonate a-Moll D 784 für Klavier
Carl Maria von Weber – Trio g-Moll op. 63 für Flöte, Violoncello und Klavier
Den musikalischen Abend gestalten drei junge preisgekrönte Musikerinnen, die bereits jetzt mit großer künstlerischer Persönlichkeit auf sich aufmerksam machen:
- Daria Tudor – Klavier
- Annika Rast – Flöte
- Sofia Blandu – Violoncello
Mittwoch, 22. April, 19 Uhr
Kammermusik am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Lentzeallee 94, Foyer
14195 Berlin-Dahlem
(U3 Breitenbachplatz)
Eintritt: 23,-Euro
Zusätzliche Informationen
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
| ||
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
30
|