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Mirga Gražinytė-Tyla, Mahler: Symphonie Nr. 2

Mirga Gražinytė-Tyla gehört zu den Shootingstars der Klassikszene. Mit 29 Jahren wurde sie Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra, das Simon Rattle einst an die Spitze der internationalen Musikwelt katapultiert hatte.

PORTRAIT Mirga Gražinytė-Tyl
PORTRAIT Mirga Gražinytė-Tyl © Frans Jansen

Gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern widmet sich die charismatische Dirigentin der Zweiten Symphonie von Gustav Mahler, die seit ihrer triumphalen Berliner Premiere im Dezember 1895 zu den beliebtesten Werken des Komponisten zählt.

Das Finale ist von geradezu szenischer Bildhaftigkeit, da kurz vor dem Choreinsatz diverse Ferninstrumente zum Einsatz kommen, von denen „4 Trompeten aus entgegengesetzter Richtung her erklingen“ sollen. „Alles“, so Mahler, klinge „wie aus einer anderen Welt herüber. Und – ich denke, der Wirkung wird sich niemand entziehen können. – Man wird mit Keulen zu Boden geschlagen und dann auf Engelsfittichen zu den höchsten Höhen gehoben.“ Letzteres ist dem so leise wie möglich einzusetzenden Chor vorbehalten, der die erlösende Botschaft der Auferstehung verkündet.

Beim Gastspiel der Münchner Philharmoniker übernimmt diese Aufgabe der Philharmonische Chor München. Solistinnen sind die amerikanische Star-Sopranistin Talise Trevigne sowie die aus Hamburg stammende Mezzosopranistin Okka von der Damerau, die mit ihrem warmen, dunklen Timbre ebenfalls international für Aufsehen sorgt.

Gustav Mahler (1860 – 1911)

Symphonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehung“

für Soli, gemischten Chor und Orchester (1888 – 1894)

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Teilnehmende Künstler
Talise Trevigne
Okka von der Damerau
Philharmonischer Chor München
Andreas Herrmann
Münchner Philharmoniker
Mirga Gražinytė-Tyla
Termine
Datum
Philharmonie Berlin - Großer Saal